In jedem Tier, was uns begleitet, steckt Magie…

Erinnern wir uns nicht selbst an die Situation, als wir Kind waren. Wie groß der Wunsch doch war, ein Tier an seiner Seite zu wissen? Selbstverständlich sollte eine Anschaffung gut hinterfragt sein und alle Familienmitglieder auch dahinterstehen. Denn nur dem Wunsch des Kindes nachzukommen, um das Kind glücklich zu machen, dass ist nicht der Sinn. Die Verantwortung und die Pflichten sollten schon gut durchdacht sein.

 

Doch, wenn dem dann nichts mehr im Wege steht und ein Tier am Familienleben teilhaben darf, spüre ich immer wieder, dass ein Tier so unwahrscheinlich bereichernd ist.

 

Unsere Tiere sind nicht umsonst an unserer Seite. Sie können bei Kindern so heilend und tröstend sein... oft sind sie der engste Vertraute. Sicherlich für einige Menschen, die nicht wissen, dass ein Tier wirklich alles versteht und selbst unsere Gedanken lesen kann, nicht ganz verständlich.

 

Die Tiere, die zu uns kommen, haben eine Aufgabe zu erledigen. Genauso, wie wir Menschen. Wir haben alle unseren Plan, unsere Aufgaben zu erledigen und eben unsere Themen, mit denen wir hier auf die Erde gekommen sind. Deshalb gibt es keinen Zufall, warum genau dieses Tier mit diesen charakterlichen Zügen, Krankheiten und Verhaltensaufälligkeiten zu uns gekommen ist.

 

Aus meiner Erfahrung mit meinen eigenen Tieren und aus den vielen Tiergesprächen, die ich bereits mit den unterschiedlichsten Tieren führen durfte, kann ich dies nur bestätigen.

Die Katzen damals in meiner Kindheit waren unwahrscheinlich tröstend in den weniger schönen Situationen. Auch weiß ich, dass jedes einzelne Tier, was mich in meiner Kindheit begleitet hat, mein Licht zum Leuchten gebracht hat. Der Wunsch mit den Tieren zu reden, sie zu verstehen und eine ganz besondere…ja gar magische Verbindung einzugehen, dafür waren sie bereits verantwortlich.

 

Als ich auszog, ließ ich ungern „meine“ Katzen zurück, obwohl sie bei meiner Mutter gut aufgehoben waren.

Der Wunsch, dann ein eigenes Tier bei sich zu haben, der war sehr groß. Nach 2 Jahren, beschlossen mein Mann und ich, einen Hund zu uns zu holen.

 

Wir wussten nicht, dass kein Tag mehr wie der andere sein wird. Er, unser Baxter, krempelte unser Leben von „jetzt“ auf „nu“ um. All seine Krankheiten, die er schon von klein auf hatte, brachten mich auf diesen Weg. Zeigten mir, dass es mehr gibt als nur, dass was ich sehen kann. Wir entwickelten uns weiter, wussten das auch andere Wege möglich waren, wurden neugierig auf mehr.

 

Tiere haben eine unwahrscheinliche Anbindung zur geistigen Welt, können sehr Weise sein und tun alles dafür, dass sein menschlicher Begleiter seinen Aufgaben nachgeht. Seltsamerweise zeigte unser Hundebub immer so eine Art, dass wir ihn „uralte Morla“ nannten (ist aus der unendlichen Geschichte). Als er mit 9 Jahren die Ebenen wechselte, tat es unwahrscheinlich weh, auch wenn das Bewusstsein dahinter war…das seine Aufgaben erledigt waren, so fehlte er doch sehr...

 

Baxter war dafür da unser Bewusstsein zu ändern. Von Anfang an wurde ich das Gefühl nicht los, er würde nicht alt werden. Esteban unser 2’ter Hundebub, so ganz anders…man spürt viel mehr Leichtigkeit bei ihm und auch seine Krankheiten und Verhaltensweisen, brachten mich der Tierkommunikation und der Energiearbeit immer näher. Unsere Hunde führten meinen Mann und mich der Natur sehr nahe, man spürte die Verbindung zur Natur, das Bewusstsein dafür wurde viel intensiver. Man nahm viel mehr wahr, ist dankbarer für das was man erleben darf. Nutzt seine freie Zeit viel intensiver. Auch die Themen über die ich schreiben darf, mein Schatz an Erfahrungen…ohne sie…wäre das Blatt relativ leer. Oder es würde das drauf stehen, was es überall zu lesen gibt.

 

Wundern wir uns nicht oft, warum der Nachbarshund mit seinen 15 Jahren, schwerster HD und Futter vom Discounter immer noch bei ihm weilt. Während man selbst nur das Beste für sein Tier aussucht und sich wundert, warum es dann doch so früh geht? Das soll nicht heißen, dass der Nachbar von nebenan weniger zu lernen hat. Nur er hat eben andere Dinge hier zu erfahren, und so ist es auch mit unseren Tieren und mit uns. Der Nachbar wäre vielleicht mit so einem „anspruchsvollen“ Hund überfordert, wäre noch gar nicht bereit für diesen Weg. Jeder von uns hat seinen eigenen Begleiter, seine eigene Geschichte.

 

In meinen Tiergesprächen erlebe ich sehr oft, dass Tiere Verhaltensaufälligkeiten an den Tag legen, aus den Gründen, weil sie ihren Besitzer auf etwas aufmerksam machen wollen. Und außerdem, durch jede Erfahrung, erweitern wir unser Bewusstsein. Menschen die vorher nie mit Tierkommunikation oder energetischer Arbeit etwas anfangen konnten, gehen plötzlich diesen Weg. Weil sie anders keinen Ausweg mehr wissen... werden so auf neue Pfade gebracht, ändern ihre Sichtweise und dürfen dadurch selbst an Erfahrungen dazu gewinnen.

 

Ein Tier ist nicht nur ein Tier…es ist Ratgeber, Mentor, Beschützer, Freund, Heiler, engster Vertrauter und das Beste was man sich nur vorstellen kann. Tiere haben etwas Magisches…und das zu erleben, kann so wundervoll sein. Ich bin meinen Tieren unendlich dankbar, dass sie ihr Leben mit uns teilen und uns ihre Liebe schenken!

 

Eine Verbindung die einmal zwischen 2 Herzen geknüpft wird, bleibt für immer bestehen…