Dem Weg des Herzens folgen...sich treu bleiben

Auf dem Weg zu dem was ich heute bin, konnte ich oft einiges beobachten.

 

Ich durfte bereits viele Lehrer und Lehrerinnen oder Ausbilder haben, viele haben mich inspiriert oder auf den Weg gebracht, aber was das Wichtigste war, ich habe diese gewählt, die quasi meine kleine Flamme in mir größer erscheinen haben lassen.

 

Ganz zu Anfang hatte ich Menschen an meiner Seite, die versuchten eher das Licht klein zu halten…es zu schwächen, statt das Feuer zu entfachen. Zu Anfangs merkt man das erst gar nicht, denn man vertraut ja, wenn diese Menschen dann noch auf eine freundschaftliche Weise erscheinen, dich an ihre Seite ziehen, dann kann es gut passieren, dass man sich vergisst und letztlich nur noch dieses Wort gilt. Schaue ich zurück, dann sehe ich, dass dies nur zwei waren…ganz ganz früh am Anfang meines Weges. Sie haben mit meinen Ängsten gespielt, um mich in der Abhängigkeit zu halten.

 

Meine Intuition oder mein Bauchgefühl gegenüber anderen war schon immer gut, einer meiner Stärken, dass ich Menschen lesen kann…sie einschätzen kann. Früher wertete ich, heute lese ich und lasse sein, wähle mit bedacht, ob ich diese Energie an meiner Seite haben mag, oder diese in meinem Feld nichts zu suchen hat…ich folge nicht blind…heute brauche ich keinen Leithammel mehr, sondern mal jemand an meiner Seite, der mich lehrt, mir verschiedene Schlüssel zeigt und mich wählen lässt, durch welche Tür ich durchgehen möchte. Mir mal die Hand reicht, wenn ich stolpere, aber nicht für mich die Steine aus dem Weg räumt, sondern bei der Lösung behilflich ist, wie ich über den Stein steigen kann, ohne ständig zu stolpern.

 

Selbstermächtigung ist das…., zu helfen, die eigenen Stärken aus den tiefsten Verletzungen aus zu graben.

 

Habe ich Menschen bei mir in der Ausbildung, dann habe ich schon mal gesagt bekommen:

 

„Genau das, was Du kannst, genau so möchte ich das auch können“

 

Wird nie funktionieren, weil ICH, ICH bin…ich habe eine andere Wahrnehmung, eine andere Art, eine andere Gabe und einzigartige Fähigkeiten. Ich sage meinen „Schülern“, dass sie von mir lernen dürfen, ich mein Wissen der letzten 20 Jahren weitergebe…sie sich aber im Herzen treu bleiben sollen, ihren eigenen Weg gehen sollen, ohne in meine Fußstapfen zu treten. Sie haben andere Stärken als ich, die erst zum Vorschein kommen, wenn sie sie sehen und sich dabei nicht aus den Augen verlieren, dabei helfe ich ihnen, ihre eigenen Stärken zu entwickeln.

Ich inspiriere sie, entfache ein Feuer….am Brennen erhalten, dass müssen sie es schon selbst, ich kann lediglich dabei helfen, ein paar Tipps zu geben, welches Holz sich am besten eignet.

 

Auch bin ich da, wenn es stagniert. Stagnation kenne ich zu gut, das passiert meist dann, wenn man sich vergleicht, in der Art „das was der kann, will ich auch können“ oder „ich bin nicht gut genug“, weil mal wieder ein Glaubenssatz triggert.

 

Aber warum will ich das können, was der andere kann, statt nach dem zu suchen, was ich kann?

 

Es ist sicherlich einfacher, weil es keine Mühe macht, aber wird dauerhaft das Feuer nicht am Brennen erhalten, sondern eher genau das Gegenteil.

 

In letzter Zeit lese ich Posts, von selbständigen Designern, die erzählen, dass ihr Kleid auf einer anderen Seite aufgetaucht ist, mit ein wenig Abwandlung…aber ansonsten genau das gleiche Kleidungsstück. Fotografen, die eine bestimmte Richtung haben, und andere dies nachahmen, weil sie sehen, dass es zum Erfolg führt. Ich werde gefragt, wo ich gelernt habe, so zu schreiben, wie ich schreibe. Das habe ich nicht erlernt, es ist in mir drinnen…es ist mein geistiges Eigentum.

 

Mein Mann ist Imker, es gibt Menschen, die ewig keinen Namen und kein Logo für ihre Imkerei hatten…als seins sichtbar wurde, erschien plötzlich ein anderer mit dem ähnlichen Namen.

 

Für mich hat alles eine Bedeutung, mein Logo, mein Name, meine Art, mein Erlebtes oder gar mein Produkt, was ich erschaffe, wenn ich etwas herstelle. Es trägt meine Energie, meinen Geist und meine Liebe.

 

Bei meinen „Schülern“ erzähle ich von meiner eigenen Wahrheit, gestärkt stehe ich über dem, was ich erlebt habe. So gebe ich mein Wissen weiter, weil ich mir wünsche, dass es mehr Menschen erreicht, wie Tiere wirklich fühlen…dass Tiere eben als eigenständiges Wesen angesehen werden, als lichtvolle Wesen und nicht als Gegenstand. Ich bitte sie, ihre eigene Wahrheit zu finden, ihren eigenen Weg zu gehen. Sich nicht verkaufen, für etwas, was sie nicht sind.

 

Man darf erfolgreich sein, mit dem was man tut. Egal, ob ich Honig herstelle, Kleider nähe, Coache und Lehre, mit Tieren spreche, ein Yogastudio betreibe, Schriftsteller bin, Schmuckdesigner oder ein Restaurant betreibe….aber nicht, weil ich sehe, dass andere damit erfolgreich sind oder des finanziellen Reichtums wegen, sondern weil ich mich selbst damit identifizieren kann, weil ich meinen eigenen Weg des Herzens gehe und weil ich stets das Lebe was ich auch nach außen trage…mich berufen fühle.

 

Ich darf stets mit Herz dabei sein…koche ich, weil ich kochen muss…wird das Essen lange nicht so gut schmecken, wie wenn ich es aus dem Grund tue, weil ich für mich oder meine Familie was Gutes tun mag, dann wird auch das einfachste Gericht schmecken.

 

Bei mir spüre ich eine Demut, eine unwahrscheinliche Dankbarkeit, wenn ich Menschen auf den Weg bringe und ein Stück des Weges begleiten darf. Tieren helfen darf, dass sie besser verstanden werden und anderen durch meinen eigenen Weg zeigen darf, dass auch ein Feuer, was so das ein oder andere Mal schon kurz erloschen war, jedem größten Sturm standhielt und stärker denn je entfacht wird….

 

Kopiere ich…trägt es für mich nichts…sondern ist es lediglich eine leere Erscheinung…leere Worte…eine Hülle…ohne eigenen Geist und ohne Liebe.

 

Ich will kein Spiegelbild, eine Kopie eines anderen sein, ich möchte mich selbst darin erkennen können um selbst wahrnehmen zu dürfen, wie ich selbst auf meinem Weg wachse.