Fragen zur Tierkommunikation

Kürzlich ist eine neue Klientin an mich herangetreten und hat mir einige Fragen gestellt, weil sie auf der Suche, nach der für sich richtigen Ansprechpartnerin, auf einige Seiten gestoßen ist und sich nicht schlüssig war, was der Unterschied bei den Bezeichnungen sei.

 

Die einen werben auf ihrer Seite mit Tierkommunikation, Mentaler Tierkommunikation, Mentaler Tierkommunikation auf telepathischer Ebene, schamanischer Tierkommunikation oder eben auch mit Mensch/Tier Coaching.

 

Ich für meinen Teil, kann natürlich nichts über die Qualtität sagen, möchte ich auch gar nicht. Sondern berichte hier nur über meine eigene Erfahrung und Arbeit. Ich habe viele Menschen in meinem Netzwerk, die ich von ganzem Herzen empfehlen kann und auch wir arbeiten alle anders und haben verschiedene Kanäle der Wahrnehmung.

 

Eine Tierkommunikation ist nur möglich, wenn die Bereitschaft des menschlichen Begleiters vorhanden ist. Verlangt man mit dem Tier eine Kommunikation, bittet um einige Antworten zu Verhaltensauffälligkeiten oder Problemen, dann ist natürlich unabdingbar, dass der Mensch dahintersteht.

 

Nicht selten, behandele ich beide, Mensch wie Tier. Oftmals möchte das Tier eben auf etwas aufmerksam machen oder seinen Menschen neue Wege eröffnen, um eben auch zur Heilung zu gelangen. Für mich persönlich, ist jede Tierkommunikation auf mentaler, telepathischer Ebene…ich kenne es nicht anders. Es ist nicht wie bei Dr. Dolittle, das die Tiere vor einem stehen und beim Reden den Mund auf und zu bewegen. Jeder hat andere Kanäle der Wahrnehmungen, der eine hört eine Stimme, der eine einen Gedanken und ich für meinen Teil, bekomme die Worte/Sätze in meinem Kopf. Dafür muss ich mich natürlich mit den Tieren verbinden. Meine eigenen Tiere, haben natürlich die Erlaubnis, mich jederzeit anzusprechen…so kann es eben auch sein, dass ich ihr Worte und Gedanken hier und da in meinem Kopf habe und ihre Emotionen intensiv spüre.

 

Rede ich mit einem Tier, sehe ich sofort das komplette Bild, ich nehme Bilder wahr, bekomme Glaubenssätze, spüre Emotionen und Gefühle. Ich kann auch unterscheiden, welches Gefühl, Emotion oder Glaubenssatz dem Tier zugeordnet ist, oder was es eher für seinen Menschen abnimmt. Wenn ich die Erlaubnis habe, bekomme ich auch das Gesamtbild der Familie. Gott sei Dank, sind/waren 90% meiner Klienten so, dass ich die Erlaubnis habe, alles zu sehen, was im Argen liegt. Weil sie wissen, dass nur so eine Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Durch meine 3-jährige schamanische Ausbildung (Nein, ich nenne mich nicht Schamane, weil dieser nicht in einer Ausbildung oder Workshop dazu befugt, mir den Namen selbst zu geben) und der verschiedenen Ausbildungen bezüglich Wahrnehmung der letzten 20 Jahre, habe ich natürlich auch andere Möglichkeiten und für mich eine sehr ausgeprägte Wahrnehmung.

 

Ich bereise das Tier schamanisch, sehe Störungen im Energiekörper, sehe die Bilder intensiver und kann dies auch eben professionell „bereisen“ und aufheben. Sicherlich gibt es verschiedene Techniken, da erlaube ich mir keine Wertung, was nun besser oder schlechter ist. Für mich selbst, ist es der Weg, weil ich mit ganzem Herzen dahinterstehe, etwas auflösen darf, ohne zu manipulieren und diese Arbeit einfach liebe. Eine schamanische Tierkommunikation läuft aber auch wieder mental ab, alles an Energiearbeit ist für mich auf mentaler Ebene.

 

Die Gespräche der Art, ob der Hund „Mama oder Papa“ lieber hat, lieber die Kringelchen, statt der Drops zum Futter wünscht und ob die Decke lieber blau oder grün sein soll…die Kommunikation führe ich nicht. Weil jeder Tierhalter ein gewisses Gefühl und Bedürfnis selbst spürt und sein Tier normal so gut lesen sollte, dass das Tier zB. die Kringelchen vom Geschmack meidet und mit langen Zähnen frisst, aber dafür die Drops oder das Feuchtfutter verschlingt. Da ist meines Erachtens, für solche Fragen das Geld zum Fenster rausgeschmissen

 

Ein kleines Beispiel meiner Arbeit, um eben mal ein genauen Einblick darüber zu geben.

 

*Namen sind hier frei erfunden und stehen nicht im Zusammenhang mit Hund und Begleiter*

 

Hündin Lieselotte hat das Problem, dass sie ungern vor die Tür geht, hat Angst, ist von allem gestresst und reagiert sofort Magen-Darm mäßig darauf. Die menschliche Begleiterin hat sie bereits von Welpenalter und weiß nicht, wieso sie so reagiert. Weil alles dazu beigetragen wurde, den Hund sanft zu prägen. Sie bat mich, eben auch mit ein paar Fragen und dem Hinweis „Sie haben die volle Erlaubnis, alles bei meinem Hund zu klären, wenn sie denken, dass es nötig ist“

Dazu muss ich sagen, dass ich während unserem Telefonat, immer das Bild vor Augen hatte, wie einer kleine Fee rumfliegt und einer mit der Fliegenplatsche kommt und die Fee umhaut.

 

Die Besitzerin musste zu meiner Erklärung schmunzeln und sagte zu mir „ja, genau so sieht sie aus, wie eine kleine Fee“

Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber noch kein Bild von der Hündin, sondern nahm eben die Energien während dem Telefonat wahr.

 

Ich also in das Gespräch und die Kleine meinte, sie fühle sich nicht ganz hier angekommen. Ein anderer Teil von ihrer, wäre noch dort. Während ich mit ihr in die Kommunikation ging, sah ich plötzlich auf „mentaler“ Ebene Bilder, als würde ich in einem glitzernden Märchenwald sitzen.

 

Hört sich vielleicht echt crazy an, aber ja…so kann es unter Umständen mit den Bildern sein. Als Hinweis, ich nehme keine Mittel zu mir, die mich in einen psychedelischen Zustand befördern ;-)

 

Also ging ich mit der Hündin auf eine schamanische Reise und holte mit ihr, den Anteil, der sich quasi immer wieder in diese Welt flüchtet, zurück und integrierte ihn. Das ist der Teil, der schamanischen Arbeit. Bei den Bachblüten testete ich aus, welche von Nöten wären und wurde irgendwie geführt, ich schrieb plötzlich Namen und zahlen von Bachblüten drauf, die ich eigentlich weit oben vorher ausgeschlossen hatte und beim Nachlesen, dachte ich mir „WOW….die passen ja auf das Gesamtbild der Hündin 1:1". Außerdem machte ich noch einige schamanische Techniken, um der Kleinen, mehr Rückhalt in dieser Welt zu geben.

 

Da die menschliche Begleiterin offen für diese Arbeit ist, war sie restlos begeistert und erzählte mir, dass sie bereits nach kurzer Zeit, einen komplett anderen Hund hatte. Plötzlich nahm die Kleine am Leben teil und ließ sich auch nicht mehr so leicht, von den Pfoten schmeißen. Auch meinte Sie, sie hätte ab dem Zeitpunkt meiner Arbeit, endliche einen glücklichen Hund.

 

Genau darum geht es, es geht nicht darum, das Tier nach seinen Charaktereigenschaften zu ändern oder passend zu dem menschlichen Begleiter das Tier zu „richten“ sondern das Tier wieder bei sich ankommen zu lassen und sanft zu unterstützen. Alles hat ja einen Grund, bei Mensch und Tier und mag es nur, eine traumatische Erfahrung sein, die man verdrängt hat und sich nicht mehr daran erinnern kann, die aber plötzlich hochploppt und der Seele Stress macht.

 

Die Menschliche Begleiterin hat übrigens nach dem Gespräch und der Reise, keine Hilfe mehr benötigt, nicht, weil sie unzufrieden mit meiner Arbeit war, sondern weil es einfach bei dem Hund keine Probleme mehr gab und wir haben danach sogar noch zwei Mal telefoniert.

 

 

Da ist es egal mit welcher Tierart, bei meiner Arbeit arbeite ich sehr viel mit Pferden und deren menschlichen Begleitern, da läuft die Arbeit ähnlich ab.

 

Ich hoffe somit ein wenig, die Unklarheiten beseitigt zu haben ;-)

 

*Text privat

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