Mein Tier wird alt, was nun...

Da ich in letzter Zeit vermehrt immer mal Anfragen bezüglich älterer Tiere gehabt habe, möchte ich dazu ein paar Gedanken los werden.

 

Ich weiß, dass die Sorge groß ist, wenn man plötzlich mitbekommt, dass sein Tier altert. Sich mehrere Wehwehchen häufen und man ggfls. auch bemerkt, dass sie sich im Verhalten ändern. Ging und geht mir nicht anders und ich sitz oft da und beobachte mit Argus-Augen. Ja, eine Tierkommunikation ist da auch hilfreich, selbst nur, um zu erfahren wie es meinem Tier geht.

 

So kann ich es aus meiner Erfahrung berichten und auch aus dem, was ich als „Normal“ empfinde. Vor nicht ganz einem Jahr war mein Hundesenior schon 12,5 Jahre alt, die Gassi-Runden wurden zunehmendes kleiner, manchmal an den WE ging er noch die 3km Runde gemächlich mit, das entschied er dann oft selbst, weil er eben gerne mit seinem Hundemädchen dabei sein wollte. Oft war es so, dass man Mann und ich gemeinsam los gingen, sich aber dann die Wege trennten. Ich die Größere mit dem Jungspund und er die Kleinere mit dem Senior. Ist mein Mann beruflich unterwegs, laufe ich 2 getrennte Runden. Beim Hundeopi spürte man deutlich, er entschied die Runden nach seinem Gusto, so machte er auf seiner Spielwiese halt, um verstecken mit seinem Spielzeug zu spielen und mit sich selbst „Mullefatz“ zu machen. Was heißt, er hüpfte im Kreis und feuerte sich selbst mit seiner Kordel an (den Ball haben wir mit zunehmenden Alter bereits entfernt).

 

Plötzlich von jetzt auf nu wurde die Arthrose schlimmer, von einem Tag auf den anderen lief er schwerer und die Schmerzschübe wurden öfters. Wobei ich erwähnen möchte, dass wir bereits in jungen Jahren mit dem „Ballhetzen“, übermäßiges Treppensteigen, Stopp an Go Spiele usw. aufgehört haben bzw. dies sehr eingeschränkt, bis gar nicht gemacht haben. Ebenfalls bekam er von jung an Physio, Chiropraktik und hochwertige Zusätze (Gelenksunterstützend und gegen die Arthrose) ins Futter. Im Alter von 6 Jahren stellte man bereits Spondylose im LWS und HWS, Bandscheibenvorfall im TH und Arthrose in der Schulter, Ellenbogen und den Knien fest und eine viel zu kleine Patella für das Gelenk. All das, obwohl wir ihn nie diverse Spielchen haben machen lassen, aber aufgrund seines Körperbaus, war das ebenso. Bis vor ca. einem Jahr, kamen wir so gut wie ohne dauerhafte Schmerzmittel zurecht, weil wir wirklich alles ausgeschöpft haben, um ihn so gut es geht, fit zu halten. Quasi von einem Tag auf den anderen, konnte man ihm ansehen, dass der Körper nachlässt und all das, was er so liebte, wie das Rennen über die Wiese und sich im Kreis drehen, nicht mehr möglich ist…ohne dann gleich erst 5 Tage Pause zu machen, damit er sich erholt.

 

Jetzt ist er 13,5 Jahre alt, bekam lediglich im Sommer eine Schmerzmittelkur gespritzt, erhält CBD Öl und ein Zusatz. Wir gehen 2x die Wochen zum Physio-Schwimmen, ich massiere ihn jeden Abend und dehne die Gelenke, unsere Böden sind mit rutschfesten Decken ausgelegt, er trägt an den hinteren Pfoten Söckchen (die wir gefühlt alle 15min hoch ziehen) und das Gassi, da beobachten wir ihn gut, er läuft 1,5 -2,5 km am TAG in Etappen. Wir haben uns sogar einen Wagen gekauft, damit er an Stellen kommt, wo er allein nicht mehr hinkommt…jeden Tag das gleiche sehen und schnüffeln, ist ja schließlich langweilig.

 

Kommen dann Anfragen, wo beklagt wird, dass der Hund 15 Jahre, plötzlich nicht mehr mit wandern gehen kann und das die Familie nun sehr einschränkt, weil sie das eben gerne 4x im Jahr gemacht haben oder der Hund, der sonst immer am Tag seine 10km neben dem Rad mit fuhr und dies eben im zunehmenden Alter nicht mehr kann…tja….dann frag ich gern, wie das mit der 94-jährigen Mutti ist, ob die nun am Tag noch ihre 10km läuft oder auch ihre Tätigkeiten nun eingeschränkt sind.

 

Ich weiß, mit einem alten Tier, ändern sich die Gewohnheiten…aber, haben sie es nicht verdient, dass man ihnen gerecht wird? Ich unterscheide schon, wenn mein Opi alle Std. denkt, nun essen zu wollen, dass ich ihn auch mal auf sein Platz verweise oder dieses Betteln ignoriere. Ich kann schon unterscheiden, was Sturheit und das Ausnützen der Vorzüge sind oder was wirklich dem Alter zu gesprochen wird.

 

Mich persönlich macht es traurig, wenn ich dann höre „der muss das ab und muss eben noch am Tag seine 5km laufen“, bei meinem Opi könnte ich dann einen Haken dran machen, weil er das körperlich gar nicht mehr schafft. Nur weil es Tiere sind, haben sie doch kein anderes Verhalten, wie es ein älterer Mensch auch hat.

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Kann jeder schamanisch Reisen?

Das war kürzlich eine Frage, die an mich gestellt wurde.

 

Ja, kann man, lediglich offen dafür sollte man sein, dass es Dinge gibt, die sich nicht beschreiben lassen.

 

Nun, bevor wir „Reisen“, bespreche ich alles in einem Vorgespräch, egal ob telefonisch oder vor Ort in der Praxis. Ich erkläre Schritt für Schritt. Letztlich, was ich nicht erklären kann, was wir in der Reise sehen oder was nicht, weil hier werden wir geführt zu dem jeweiligen Thema, was wir zu Beginn in das Feld gegeben haben.

 

Zum einen habe ich Klienten, die können sich tatsächlich nicht darauf einlassen, visuell wahrzunehmen und benötigen meine Erklärung. Oft kann es auch sein, dass das Unterbewusstsein dicht macht, aus Angst, etwas zu sehen, was man nicht sehen möchte. Da gehe ich eben vorweg und beschreibe alles, was ich sehe, bzw. durch was ich geführt werde. Kommen wir auf den Anteil, der sich in einer Situation abgespalten hat, erkläre ich die Situation, die sich mir zeigt. Spätestens da fühlt sich der Klient emotional hingezogen, entweder erinnert er sich, an genau die Situation, wie ich sie beschreibe oder es trifft ihn emotional sehr, das Tränen fließen oder es körperlich spürbar ist. Selbst den Glaubenssatz, den wir bei dem Anteil finden, berichten mir die Klienten oft, dass sie genau das empfinden und es nur nicht in Worte fassen konnten. Ich selbst wiederhole nur das bereits Wahrgenommene, lasse den Klienten selbst vervollständigen, ihn reinfühlen ob es sich stimmig anfühlt und man sich genau damit identifizieren kann.

 

Dann habe ich Menschen, die berichten mir, dass sie so etwas noch nie gemacht haben und erleben auf der anderen Seite plötzlich Bilder und finden sich in Situationen oder begegnen Menschen aus vergangen Situationen, wo sie sich sehr verletzt gefühlt haben. Da gehe ich dann tiefer rein, frage nach, was empfunden wurde und ob diese Emotionen noch präsent sind. Die Reisen förmlich allein und ich leite nur mit meinen Spirits an, ggf. mal hier und da hinzuschauen.

 

Andere wiederum nehmen nichts dergleichen wahr, lassen mich komplett vorausgehen und nur berichten. Erst, wenn die Emotionen kommen und ich beschreibe, wie sich der Anteil gerade fühlt, dann spüre ich, wie es den Mensch plötzlich berührt und diese Emotionen von früher noch 1:1 heute fühlbar sind. Manchmal finde ich den Anteil auch allein und verlassen in einem dunklen Wald wieder, was nicht heißt, dass man damals verlassen allein im Wald ausgesetzt wurde und sich da der Anteil abgespalten hat, es kann auch darum gehen, wie sich der Anteil in diesem Moment emotional gefühlt hat.

 

Die Bilder können auch zu Beginn der Reise etwas vernebelt sein und sich dann im Laufe nach und nach deutlicher zeigen, dass sich der Schleier lichtet.

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Der betagte Hund

Damals, als wir den ersten Hundebuben ins Haus holten vor 17 Jahren, da machte ich mir immer Gedanken. Gedanken, wie schnell die Zeit vergeht, wie es sein wird, ihn als Hundeopa zu haben und und und....

 

Seine Pläne waren anders als unsere, weil er bereits mit 9 Jahren seine Reise antrat und die Ebene wechselte. Irgendwie spürte ich es, von Anfang an, mit dem was er mit sich brachte…in meinem Innersten spürte ich, dass die Zeit, die wir haben, nicht so lange sein wird, wie wir es uns wünschen würden und er nie Hundeopa sein möchte.

 

Der zweite Hundebub hingegen, ein ziemlich aufgeweckter und frecher Bub, dem in jungen Jahren so gut wie nichts fehlte. Erst, als sein Hundekumpel starb, da machte er uns Sorgen und bekam die ein oder anderen Wehwehchen und brachte so mache gesundheitliche Herausforderungen mit.

 

Wenn ich ihn nun anschaue, mit seinen bald 13 Jahren, dann wird mein Herz schwach. Er spürt dies immer, wenn ich mit ihm kuschele, weil ich es genieße oder, wenn mit ihm kuschele und den Gedanken habe „bitte bleib noch ganz lang bei mir“, sobald er den Gedanken wahr nimmt, steht er auf und geht. Ihn nervt es, wenn ich diese andere Energie mitbringe….melancholisch werde.

 

Doch, ich sehe auch, was er an Zeit benötigt…die Aufmerksamkeit ihm gegenüber mehr wird.

 

Abgesehen davon, dass er viele Allergien hat, hier was anderes zu Essen braucht und bekocht wird von uns. Gerade weil er nicht alles verträgt, aber sich durchaus auch mal freut, wenn er Leckerchen haben darf und das Frauchen nun eben erfinderisch werden darf. Auch die Essenszeiten, dass er das Essen auf 3x braucht und eine Kleinigkeit vor dem Schlafen gehen, damit der Magen nicht übersäuert. Seine natürlichen Zusätze, die er braucht, das sich selbst das Herrchen einen freien Tag nehmen darf und sich eine große Liste notieren darf, um nichts zu vergessen, wenn ich mal außer Haus bin. Auch mein Tag, um 5 Uhr startet, wenn das Herrchen außer Haus ist und ich beide Hundekinder habe, wo eben 2 Gassi-Runden eingerichtet werden dürfen, einmal für den Jungspund und natürlich die seniorengerechte Runde. Die Blase nicht mehr solange einhalten kann, wie bei einem jungen Hund und er einfach öfters raus muss. An der Couch und am Bett, kleine Aufstiegs Hilfen sind, damit er uneingeschränkt überall hoch kommt. Das Ferienhaus „Treppengerecht“ ausgesucht werden darf, die Fahrtzeit mit Essens und Pippi-Pausen berechnet werden sollte und der Kofferraum mehr Hundesachen mit in den Urlaub transportiert, als für Herrchen und Frauchen.

 

Selbst ein Tagesausflug, einer Auswanderung gleicht. Ich sehe, wie er meine Zeit braucht, weil er eine Augenkrankheit hat und ich täglich die Augen spülen darf und eben stündlich tropfen darf, damit die Augen nicht austrocknen und er dadurch erblinden könnte. Dazu kommt, er liebt es nach seiner Art zu spielen und fordert es ein. Ich gehe regelmäßig mit ihm zur Physio, zum Chiropraktiker und mache viele Übungen täglich selbst, abgesehen von den abendlichen kurzen Massagen, um seine verhärteten Muskeln zu lockern, die er bezüglich der Fehlbelastung hat. Wenn sein Magen selten, aber hin und wieder nachts Probleme macht und er die Nacht durch die Wohnung wandert und einfach nur meine Hilfe braucht, damit ich ihm die Schmerzen nehmen kann. Noch so vieles mehr…ja, das ist alles Zeit, die ich/wir für ihn geben.

 

Dann sehe ich aber auch immer noch den kleinen Bub, der seinen Unsinn macht. Eigenarten entwickelt hat, die ihn noch liebenswerter machen, als er es eh schon war. Vieles bestimmt er selbst und wenn er meint, den Weg rechts entlang gehen zu wollen, dann tut er das. Egal ob wir bereits ausnahmsweise am Tag genügend gespielt oder trainiert haben, da wir dies eigentlich immer nach dem Abendessen tun, wird das auch nochmals eingefordert. Wie er *grinsend* über die Wiese rennt und sich des Lebens freut. Ich schaue in seine Augen und spüre die Dankbarkeit und die Liebe, mir/uns gegenüber…sehe, dass wir Eins sind und uns auch ohne Worte verstehen und ich spüre, wie was gemacht oder verändert werden darf, damit es ihm gut geht.

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...er möchte nur mal "Hallo" sagen

…oder Mensch lernt nie dazu

 

Stell dir vor, du gehst mit deinem Hund spazieren. Hund freut sich auf sein tägliches Ritual, Mensch ist froh, dass Hund mittlerweile nach der Pubertät die Kommandos beherrscht, ohne das man völlig ergraut ist und das Spazieren gehen, zu einem entspannten Miteinander geworden ist. Dein Hund läuft Fuß, vertraut dir und weiß, dass du ihn beschützen wirst…bis plötzlich ein anderer Hund in Kälbchen Größe auf euch zu rennt und dessen menschlicher Begleiter nur hinterherschreit „der möchte nur Hallo sagen“. Abrufen ist anscheinend nicht möglich, weil der Hund entweder nicht hört oder von seinem menschlichen Begleiter ja das OK dazu bekommen hat „Hallo“ sagen zu dürfen.😏

 

In meinem Fall habe ich dann eine Hündin, dessen Nackenhaare sich runter bis zum Rutenansatz aufstellen, die Augen ganz groß werden und der Blick gewechselt wird, zwischen mir und in die Richtung des heranstürmenden Hundes. Deutlich nehme ich auch wahr, dass sie mich fragend anschaut in der Art „Du klärst das jetzt…oder“

 

Was mache ich in dem Fall? Ich stelle mich vor meinem Hund auf und versuche dem anderen mit der Körperhaltung zu sagen, dass er nicht vorbeikommt. Was sich relativ schwierig stellt, wenn der Hund aber dennoch versucht in einem Bogen zu meinem Hund zu kommen. Was passieren kann, dass man sich dann noch mit den anderen Hundebesitzer in die Haare kriegt, weil man ggf. seinen Hund abgewehrt hat.

 

Kurz um, um zu meinem Hund Vertrauen zu schaffen, bringe ich ihm doch bei, egal was passiert, ich beschütze Dich. Also, so sollte es zumindest in einer gut funktionierenden „Partnerschaft“ ablaufen, gegenseitiges Vertrauen.

 

Es könnte dann auch super entspannt sein, wenn Hundebesitzer untereinander die Regeln akzeptieren. Ich für meinen Teil, habe meiner Hündin beigebracht, rechts wie links auf Fußhöhe zu laufen. Sie läuft entspannt bei mir, ohne Leine, weil ich ihr ohne Leine das Gefühl gebe, jeder Konfrontation aus dem Weg gehen zu können. Dies funktioniert auch bei Mensch oder Hundebegegnungen zu 100%. Sie ist so eher der introvertierte Hund, sie hat lediglich so 4 Freunde und 2 oder 3, die gibt es, aber von denen werden keine Kenntnis genommen, auf alle anderen, hat sie schlichtweg kein Bock. Zudem ich ihr oft einfach genug bin und sie braucht nicht mehr zum Glücklichsein. Leider hat sie aus den oben erklärten Beispielen, so in der Art, schon oft eine drauf bekommen. Weil die anderen ihre Unsicherheit spürten und sie dann erst recht interessant wurde.

 

Dann gibt es die Hundebesitzer, die der Meinung sind, dass Hunde unter sich immer „Hallo“ sagen müssen und wollen. Wobei ich der Meinung bin, dass es unter den Tieren, auch die Introvertierten und Extrovertierten gibt.

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Allein zu sein, bedeutet nicht einsam zu sein

Diese Definition durfte ich vor langer Zeit nach einigen Tiefschlägen für mich selbst auch erkennen.

 

Seit ich denken kann, war ich auf der Suche nach echter und wahrer Freundschaft. Das, was andere hatten, diese tiefe Verbundenheit, da schaute ich in der Kindheit doch öfters mit neidischem Blick auf andere. Ich kann mich erinnern, in der Grundschule hatte ich sie, 2 Mädels, wo wir dummes Zeug redeten, Blödsinn machten und träumten. Als wir auf die weiterführenden Schulen gingen, trennten sich unsere Wege…fürs Gymnasium war ich nicht schlau…oder eher gesagt, ehrgeizig genug.

 

Ja, immer mal kamen Menschen in mein Leben, meist diese, zu denen ich hinaufblickte. Sie waren immer mehr Wert und ich sah mich nicht gleichwertig an. Ich wollte immer die Coolen haben, die Unnahbaren, weil die, die regieren die Welt…dachte ich. Ich schaute zu denen hoch, die dem Anschein nach wussten, was abgeht. Fand mich im laufe der Zeit in Cliquen wieder, die rauchten, blödes Zeug redeten und einfach cool waren, als ich nicht mitmachte…weder beim Rauchen noch beim Saufen oder gar Drogen konsumieren, war ich relativ schnell wieder draußen.

 

Als Freundin wollten mich viele an ihrer Seite haben, irgendwie habe ich so etwas vertrauensvolles, an mir gehabt… Einer, der man sein Herz ausschüttet und weiß, dies stets verwahrt, wie auf einer gut gesicherten Bank, zu haben. Andersrum funktionierte das nie, schüttete ich mal mein Herz aus oder berichtete mal von meinem Liebeskummer, dauerte dies oftmals nicht lange, bis es plötzlich alle wussten. Irgendwie schien es mir, dass man dachte, endlich eine Schwäche von der unnahbaren Nadia gefunden zu haben. Das sitzt tief und ist enttäuschend. So geht man seinen Weg, mit Menschen an der Seite, wo oberflächliches „Blabla“ stattfindet, immer mit dem Hintergedanken „erzähl bloß nichts von dir, wo man dich mit verletzen kann“.

 

Ich wurde älter, man lernt Menschen in seinem Job kennen und auch hier, wird um die Gunst gekämpft. Ich, skeptisch wie ich war, ging meist auf Abstand. Kämpfte derjenige lang genug, um meine Gunst, war ich stets aufrichtig und offen und immer da. Dann kam der spirituelle Weg, wo mir stets wichtig war, authentisch und bodenständig zu bleiben, nicht in höheren Sphären zu schweben. Licht und Liebe Gedöns mit Feenstaub…ist nicht meins, das gebe ich zu.  Doch auch hier, ich sah die Menschen stets „über mir“ stehen, denn ich kann ja nix und weiß ja nix. Ich bin an „Ausbilder“ gekommen, die das gnadenlos ausnutzten, die Freundschaftsschiene vorgaukelten und später in der Öffentlichkeit, gnadenlos mit meinen verletzbaren Seele Fußball spielten. Begibt man sich in solche Ausbildungen, ist es ja eben ein Prozess, man bearbeitet erst seine eigenen Themen…räumt bei sich auf, um später gestärkt mit Menschen arbeiten zu dürfen. Doch genau diese Person sagte mir „Nadia, Du gewinnst keine Freunde, weil Du zu wenig gibst, wahre Freundschaft besteht nur, wenn man auch mal Dinge von sich gibt, die man vielleicht nicht so gerne macht“. Die Nadia, so naiv wie sie war, dachte sich…OK, dann tue ich das mal. Irgendwie spürte das auch das Gegenüber, so kam eine „Freundin“ in mein Leben, da fuhr ich von Pontius zu Pilatus und wieder zurück, egal ob ich dafür mein Privatleben echt stramm organisieren musste, auch zog ich meinen Mann mit rein, wir wurden quasi der „Depp vom Dienst“ und das nur, weil man dachte, echte Freundschaft gefunden zu haben.

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Fragen zur Tierkommunikation

Kürzlich ist eine neue Klientin an mich herangetreten und hat mir einige Fragen gestellt, weil sie auf der Suche, nach der für sich richtigen Ansprechpartnerin, auf einige Seiten gestoßen ist und sich nicht schlüssig war, was der Unterschied bei den Bezeichnungen sei.

 

Die einen werben auf ihrer Seite mit Tierkommunikation, Mentaler Tierkommunikation, Mentaler Tierkommunikation auf telepathischer Ebene, schamanischer Tierkommunikation oder eben auch mit Mensch/Tier Coaching.

 

Ich für meinen Teil, kann natürlich nichts über die Qualtität sagen, möchte ich auch gar nicht. Sondern berichte hier nur über meine eigene Erfahrung und Arbeit. Ich habe viele Menschen in meinem Netzwerk, die ich von ganzem Herzen empfehlen kann und auch wir arbeiten alle anders und haben verschiedene Kanäle der Wahrnehmung.

 

Eine Tierkommunikation ist nur möglich, wenn die Bereitschaft des menschlichen Begleiters vorhanden ist. Verlangt man mit dem Tier eine Kommunikation, bittet um einige Antworten zu Verhaltensauffälligkeiten oder Problemen, dann ist natürlich unabdingbar, dass der Mensch dahintersteht.

 

Nicht selten, behandele ich beide, Mensch wie Tier. Oftmals möchte das Tier eben auf etwas aufmerksam machen oder seinen Menschen neue Wege eröffnen, um eben auch zur Heilung zu gelangen. Für mich persönlich, ist jede Tierkommunikation auf mentaler, telepathischer Ebene…ich kenne es nicht anders. Es ist nicht wie bei Dr. Dolittle, das die Tiere vor einem stehen und beim Reden den Mund auf und zu bewegen. Jeder hat andere Kanäle der Wahrnehmungen, der eine hört eine Stimme, der eine einen Gedanken und ich für meinen Teil, bekomme die Worte/Sätze in meinem Kopf. Dafür muss ich mich natürlich mit den Tieren verbinden. Meine eigenen Tiere, haben natürlich die Erlaubnis, mich jederzeit anzusprechen…so kann es eben auch sein, dass ich ihr Worte und Gedanken hier und da in meinem Kopf habe und ihre Emotionen intensiv spüre.

 

Rede ich mit einem Tier, sehe ich sofort das komplette Bild, ich nehme Bilder wahr, bekomme Glaubenssätze, spüre Emotionen und Gefühle. Ich kann auch unterscheiden, welches Gefühl, Emotion oder Glaubenssatz dem Tier zugeordnet ist, oder was es eher für seinen Menschen abnimmt. Wenn ich die Erlaubnis habe, bekomme ich auch das Gesamtbild der Familie. Gott sei Dank, sind/waren 90% meiner Klienten so, dass ich die Erlaubnis habe, alles zu sehen, was im Argen liegt. Weil sie wissen, dass nur so eine Hilfe auch da ankommt, wo sie gebraucht wird.

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Wunder

Wenn Menschen wegen ihrer Tiere zu mir kommen, weiß ich im Vorfeld nie, was ich wirklich erreichen kann. Nicht selten, ist die Bereitschaft des menschlichen Begleiters, auf alles was da kommen möge, sehr ausschlaggebend. Na, und natürlich, dass das Tier bereit ist, diesen Weg mitzugehen. Ebenso darf Heilung nur so weit geschehen, wie die Erfahrung, die dahintersteht oder was es dabei zu lernen gibt.

 

Nicht selten zeigen Tiere mit ihren Krankheiten was bei uns ggf. im Argen ist, möchten uns „anschubsen“ oder wollen uns auf etwas hinweisen. Für uns Leiden und sich Opfern, nein….das tun unsere Tiere nicht. So nehme ich es zumindest nicht wahr.

Ja, sie ähneln sich (Mensch und Tier), auch gibt es viele Parallelen und nicht selten, zeigt das Tier, wenn etwas bei seinem Menschen nicht stimmt. So habe ich oft auch die Menschen bei mir in der Behandlung, damit das Tier nicht mehr spiegeln muss und der Mensch selbst ins Tun kommt.

 

Manchmal sind auch mir die Hände gebunden und ich komme nicht auf den Lösungsweg, oder ich kann die Erfahrung, die das Tier und der Mensch dadurch machen muss, nicht verändern…oder gar nichtig machen. Alles im Leben dient dazu, zu lernen und im Zusammenleben mit unseren Tieren, werden wir eben oft intensiv ran genommen.

 

Mein alter Hundebub hat von klein auf Probleme mit den Augen. Stets trockene Augen gehabt und leicht gerötete Augenlider. Ich kann mich erinnern, selbst als junger Hund waren wir ständig an den Augen dran. Mal Homöopathie und mal auch mal eine Salbe mit Antibiotika, weil die Entzündung zu heftig war. Auch war es schon immer ein Thema bei ihm, dass er zu wenig Tränenflüssigkeit produziert hat, aber nie so schlimm, dass man täglich konsequent eingreifen musste, sondern nur immer phasenweise. Da er auch noch mit vielen Allergien zu kämpfen hat, war es immer in der Zeit, wenn die Allergie am höchsten war. Jegliche Bioresonanzen haben auch nie dauerhaft geholfen.

 

Vor 2 Jahren wurde es so heftig, dass seine Augen förmlich eiterten und man gezwungen war, die Augen feucht zu halten und regelmäßig zu tropfen. Da ich nicht mehr weiter wusste und ehrlich gesagt, einfach mal etwas abgeben wollte und mich zu nah an meinem eigenen Hund gefühlt habe, bin ich in die Tierklinik. Dort war ersichtlich, dass der Hund ein Problem mit den Augen hat, doch sie waren erstaunt, dass er überhaupt noch sehen kann. Auf dem einen Auge produzierten die Tränendrüsen nur zu 10% und auf dem anderen noch zu 50%. Unserer ständige Befeuchtung der Augen war es zumindest zu verdanken, dass wir die Augen dadurch die ganzen Jahre erhalten haben. Dann stellten sie die Diagnose „Keratokonjunktivitis sicca“, eine Erkrankung der Binde- und Hornhaut, die durch das langsame oder plötzliche Versiegen der Tränenproduktion entsteht. schulmedizinisch gibt es einige Lösungsansätze, bzw. zweierlei Medikamente, die aus der Humanmedizin stammen. Also war der Vorschlag, mit einem Präparat zu starten und aufgrund dessen, dass es auf einer Basis von Maiskeimöl ist und er diese nicht vertragen hat, wurde für ihn extra die Tropfen auf einer Basis von Mandelöl hergestellt.

 

Leider wurden seine Augen schlimmer und gereizter, zudem brannten sie förmlich, weshalb er selbst immer ständig gerieben hat. Gut, dann kurze Zeit später, das anderer Präparat. Wo man direkt zuschauen konnte, wie das Präparat die normale Funktion herstellte, kein brennen, kein reiben und eine endlich wieder erhöhte Produktion der Tränenflüssigkeit. Zu dem Zeitpunkt schlich sich nur eine Nebenwirkung des Mittels mit ein, was mir noch nicht bewusst war. Nach kurzer Zeit bekam er Sodbrennen, schmatzte und hatte vermehrt Durchfall. Nach 3 Monaten also wurde die Salbe wieder abgesetzt. Magen-Darm Probleme hörten auf und die Augen wurden wieder schlimmer, gefühlt sogar heftiger als zuvor. Die Tierklinik ratlos und mit dem Hinweise, mir wohl in diesem Fall nicht mehr helfen zu können.

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Die Wahrheit über die spirituellen Menschheit *Ironie*

*Ironie an*

 

Die Spirituellen haben doch bestimmt in ihrem Leben, noch nie etwas Anständiges gearbeitet.🙄

 

Ein Mythos, der sich wacker hält, weshalb ich heute mal die ganze Wahrheit raus lassen möchte. Es ist Zeit, das dies nun ans Tageslicht kommt.🤪

 

Eigentlich wurden wir alle mit einem Luftschiff auf die Erde gebracht und zu einer geheimen Mission hierher geschickt. Wir verteilten uns auf der Welt und bekamen von einer Organisation, -deren Name nicht genannt werden darf-, unsere Häuser gestellt.🤨

 

Dem Anschein nach, tun wir nur so, als würden wir arbeiten, aber eigentlich bekommen wir unser Geld einfach so überwiesen, ohne großes zu tun. Die von uns, die noch einem „scheinbaren“ normalen Job nachgehen, benutzen dies nur als Alibi, um nicht zu sehr aufzufallen.

 

Kinder und Tiere sind auch nur Schein, in Wirklichkeit sind diese Wesen vom anderen Stern. Um uns zu vernetzen, laufen wir zu allen Jahreszeiten und meistens nachts, nackt und unbekleidet durch die Natur und trommeln oder rasseln dabei.

 

*Ironie aus*.😏

 

Ich glaube, so oder so ähnlich, denken tatsächlich viele. Ja, manchmal glaube ich wirklich, dass ich von einem anderen Stern komme, denn so fühle ich auch. Weil ich oft mit dieser Empathielosigkeit und dem Egoismus nicht wirklich viel anfangen kann. Nun mal die Wahrheit, die ich lebe und die ich auch von denen wahrgenommen habe, die mich ausgebildet haben (man glaubt es kaum, aber ich habe über das, was ich praktiziere, tatsächlich langjährige Ausbildungen besucht).

 

Ganz viele von uns, haben ein ganz normales Leben hinter sich, mit allen Herausforderungen, die das Leben so mit sich bringt. Ja, auch viele haben Missbrauch an sich erlebt, egal welcher Art. Ganz viele von uns sind ihren normalen Weg gegangen, haben dem Alter entsprechend Schulen und Universitäten besucht, auch Lehren abgeschlossen und arbeiten sogar heute noch darin und befinden sich sogar unter euch in großen Unternehmen, reden nur nicht darüber, aus Angst für verrückt erklärt zu werden. Haben ihr Leben mit allen Herausforderungen anständig gemeistert. Ich selbst habe ganz viele Kollegen, die noch einem ganz normalen Job nachgehen (wie auch ich bis vor 2 Jahren).

 

Wer weiß, würde ich ein Unternehmen finden, wo ich mich halbe Tage einbringen könnte, würde ich dies wahrscheinlich auch noch tun, weil ich gerne unter Menschen bin, gerne auf diesem Weg unterstütze und mit Menschen gemeinsam was erreiche…als Team, was man als Selbständiger ja eher weniger macht. Ein umfangreiches Wissen habe, was man auch gerne im Alltäglichen und Normalem mit einbringt und echt gerne bei so manchen Unternehmen gearbeitet habe.

 

Wir haben alle unsere Emotionen wie tiefe Verletzungen durchlaufen und uns allen spielt das Leben manchmal übel mit und legt uns Herausforderungen auf den Weg, auf die man gerne verzichtet hätte. Wie Tod, Trauer, Verlust….wahnsinnige Ängste.

 

Wir spirituellen rauchen unsere Räucherstäbchen nicht unbedingt, wir mögen nur den Duft des Räucherwerks, zumal es eben auch energetisch Dinge bezwecken kann, die man mit dem bloßen Auge nicht sieht *seltsam, aber wahr*😌

 

Freunde, die gibt es in unserem Leben, wir wählen nur mittlerweile mit Bedacht, weil man eine feinere Wahrnehmung hat und nicht mehr jeden in sein Feld lassen möchte. Wir praktizieren Trennung, mit denen, die uns nicht mehr gut tun. Auch lassen wir nicht jeden in unser Feld, weil man ungern veralbert werden mag…obwohl man mit uns auch unwahrscheinlich gut über alles reden kann und wir auch gerne mal dummes Zeug quatschen. Lachen, tun wir gerne, versuchen bodenständig zu bleiben und nicht abzuheben, oder anderen unseren Willen reinzudrücken. Man lebt ein ganz normales Leben wie andere Menschen, hat nur andere Werte und zieht sich eben ganz gerne mal zurück, weil man mit diesen Energien im Außen (Neid, Missgunst, Hass) nicht so gut klar kommt. Man macht nur eben einfach nicht mehr das, was andere denken, was man machen sollte. Weil wir unser eigenes Leben haben und eben oft in keine Schablone mehr passen wollen.

 

Außerdem haben wir andere Werte, sehen die Natur und die Tiere mit anderen Augen…als belebt und mit Seele, gleichwertig….

Sicherlich, die, die erzählen, dass sie mit 12 nachts wach geküsst wurden und seitdem erleuchtet seien, die mag es geben, über die ich mir aber kein Urteil erlauben möchte, da ich meine eigene Wahrheit praktiziere und lebe.

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Für die kleinkarierten Denker...

Wir regen uns zu viel auf, über Dinge, die uns gar nichts angehen. Rümpfen die Nase, wenn etwas nicht unserer Lebensweise entspricht.

 

Der Nachbar, der plötzlich mit dem Porsche vor fährt, obwohl er doch nur ein popliger Angestellter mit einer 40´zig Std. Woche ist. Die Frau, die plötzlich nicht mehr arbeitet, …“ob sie wohl arbeitslos ist und weshalb sie wohl raus geschmissen wurde, hat bestimmt geklaut." Warum jemand mehrere Hunde hat, wo man doch selbst, das so gar nicht verstehen kann und eigentlich keine Tiere mag, geschweige denn von dem ganzen Dreck im Haus. Selbst, wenn derjenige alles dafür tut, dass die eigenen Hunde bei den Mitmenschen nicht auffallen...egal, sie stören einfach, weil man es eben nicht mag. Der Löwenzahn in Nachbars Garten, oder weil das Laub noch nicht geharkt ist. Noch schlimmer, wenn dann genau diese Menschen, so gar nichts von sich preisgeben. Zwar freundlich, respektvoll, achtsam, hilfsbereit, ruhig und höflich in ihrer Lebensweise sind, aber auch so gar nichts von sich preisgeben wollen und bei sich bleiben…dann ist es für dieses kleinkarierten Denker richtig schwer, weil dann muss man so richtig tief den Kopf in die Suppe hängen, um das Haar dort zu finden. Irgendeinen Schwachpunkt müssen sie doch haben, fragt man sich...😏

 

Wenn ich bei Facebook lese, dass man sich fragt, warum der Nachbar eine Woche vor Totensonntag bereits die Weihnachtsbeleuchtung an hat und wohl seine eigenen Toten deshalb nicht ehrt oder gar nach ihnen trauert und warum man sich über das Unkraut in den Steinen beim Nachbarn aufregt. Da frage ich mich, ob das Leben dieser Menschen von Langeweile geprägt ist. Gibt es keine wichtigeren Themen, als sich über solche Nicklichkeiten aufzuregen. Sind diese Menschen so gefrustet, dass sie anderen ständig auf den Keks gehen müssen oder so unglücklich in ihrem eigenen Leben, dass sie anderen die Freude an etwas einfach nicht gönnen können? Ist es Neid, Missgunst, oder einfach nur fehlendes Denkvermögen?

 

Solange ich doch nicht über Müllberge meines Nachbarn falle, aufgrund des Mülls sich Ungeziefer ansammelt, solange man im außen alles soweit betrachten kann, warum rege ich mich da ggf. drei Straßen weiter über einen Baum auf, der bereits hätte geschnitten werden müssen und es im November noch nicht getan wurde. Warum rege ich mich über jemand oder etwas auf, der ggf. noch nicht mal in direkter Nachbarschaft wohnt. Mich eigentlich nicht stört, nicht auffällt, nicht die Grenzen anderer einreißt…warum versuche ich das Leben anderer Menschen einzuschränken und mit solchen Dingen zu belasten?

 

Wieso tut man das, sich in Dinge einzumischen, die mich selbst in meiner eigenen Lebensqualität nicht beeinträchtigen? Also ich meine, ein nicht geharktes Laub oder ein ungeschnittener Baum, drei Straßen weiter, beeinträchtigt mich ja nu wirklich nicht. Mir persönlich ist es egal, wer was für ein Auto fährt und wie lange er bereits Zuhause ist und wer mit wem und so. Solange eben meine Lebensqualität nicht beeinträchtigt wird, wie ein ständiges Partyfeiern, ein Grölen auf der Straße, oder ständiger Lärm, wo ich in meiner Ruhe beeinträchtigt werde.

 

Ob die Weihnachtsbeleuchtung eine Woche früher oder später hängt, ob derjenige seinen Weihnachtsbaum noch im Februar im Wohnzimmer stehen hat, was geht mich das an?

 

Warum der eine zu Halloween die Türen aufmacht und der andere seine verschlossen hält, weil er mit dem allem nichts anfangen kann…wahrscheinlich mutmaßt man dann, dass der, der die Türen verschlossen hält, bestimmt ein Problem mit Kindern hat…*Ironie aus.

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Der unsichtbare Vertrag

Der unsichtbare Vertrag von Mensch zu Hund:

 

Bevor ich Dich aussuche, werde ich mich über die Rasse erkundigen, denn ich möchte ja schließlich aus einem Esel kein Turnierpferd machen. Ich bin mir aller Verantwortung bewusst, dass Du ggf. (hoffentlich) eine lange Zeit Dein Leben mit mir teilen wirst.

Eine Zeit, in der bei Dir wie bei mir viel geschehen kann und sich das Leben verändert. Egal was uns erwartet, ich verspreche Dir, gemeinsam mit Dir diesen Weg zu gehen. Mit Dir und durch Dich zu lernen und zu wachsen. Ich weiß, dass Du Deine geistige und körperliche Auslastung brauchst, ich Dir aber auch zeigen muss, was es heißt ruhig zu sein.

 

Nicht immer werden meine Vorstellungen von Spaß auch Deinen entsprechen, so werden wir gemeinsam schauen, was uns als Team Spaß macht.

 

Ab dem ersten Zeitpunkt wo ich Dich sehe, werde ich Dir versprechen geduldig mit Dir als Baby zu sein und mir ist bewusst, dass Du nicht weißt, was es heißt, sein Geschäft einzuhalten. Weil Du es zum einen noch nicht kontrollieren kannst und zum anderen es eben noch nicht so konsequent gelernt hast. Auch, wenn Du mich nachts störst, werde ich Dich sanft raus tragen…egal, ob es regnet, stürmt oder schneit…wir werden es gemeinsam feiern. Sollte doch mal was daneben gehen, weil ich nicht aufmerksam genug war, werde ich es still und leise wegwischen. Denn ich weiß, dass Du das Alter eines Säuglings hast und dies seine Zeit braucht.

 

Geduldig werde ich sein und Dir viel Liebe schenken, wenn Du die erste Zeit Dein Grundstück nicht verlassen willst, weil Du Angst vor den Gefahren der großen weiten Welt hast und Dir ohne Deine Geschwister der Mut fehlt. Machst Du Blödsinn und hast Deine närrischen 5 Minuten, oder denkst, dass die teuren Lederschuhe ein großartiges Spielzeug sind, werde ich zwar etwas strenger sein, aber stets mit dem Verständnis, dass Du dies erst lernen musst und ggf. gezeigt bekommen solltest, mit welchen Dingen Du Dich austoben darfst. Ich weiß, dass Du keine Leine kennst und auch kein Halsband, so werden wir auch das Üben. Wir werden gemeinsam die Welt erkunden…mutig, Stück für Stück. Ich werde Dir die nötige Sicherheit geben, wenn Du mir zeigst, dass Dir eine Begegnung Angst macht und Dein Feld sichern.

 

Du kannst mir vertrauen, bin ich bei Dir, wird es Dir gut gehen.

 

Auch werde ich versuchen, mir stets Dein Alter zu reflektieren, wenn Du mal einen pubertären Anflug hast, werde Dich nicht für dumm oder rücksichtslos hinstellen, denn das weißt Du gar nicht was das ist. Du hörst es nur an meinen Worten, dass ich sauer bin, dies wirst du aber nicht wirklich verstehen…so verspreche ich Dir…ich gebe mein Bestes und bleibe geduldig.

Sollte ich mal nicht weiter wissen, dann werde ich Jemanden an unsere Seite holen, der sich auf uns einlässt und mir erklärt, was ich im Umgang mit Dir falsch mache. Aber auch hier, schauen wir, dass dieser Jemand, Dir nie weh tut und sich Deiner verletzbaren Seele bewusst ist. Mir ist durchaus bewusst, dass Du in der Pubertät das Gelernte innerhalb eines Tages, ach…was sage ich, innerhalb einer Std. von jetzt auf nu vergessen wirst und Dich ggf. erst nach ein paar Tagen wieder daran erinnerst. Doch sei Dir sicher, ich werde mit meiner geduldigen und konsequenten Art, dran bleiben und Dich an Dein Wissen erinnern oder an das, was wir gemeinsam erarbeitet haben.

 

 

Bitte entschuldige auch, wenn ich Dir Macken anerzogen habe, weil ich es nicht besser wusste und unerfahren war, ich werde versuchen, dass wir dies gemeinsam in den Griff bekommen.

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Die Erde geht uns Alle an

Mir ist bewusst, dass solche Beiträge dieser Art nicht gern gelesen oder geliked werden, weil man sich entweder nicht tadeln lassen möchte, evtl. das Gefühl hat, dass wäre nun der 1000`ste Beitrag, der wieder mal den Finger hochhält oder einer einem missionieren möchte.

 

Auch weiß ich, dass meine Beiträge gerne gelesen werden, wenn es um Tiere, Hunde oder aus meinem Erlebten geht. Doch jeder der meine Beiträge liest, weiß auch, dass ich gnadenlos direkt und ehrlich bin.

 

Doch, es gibt nicht nur Feenstaub und Licht und Liebe, so darf ruhig eben auch mal "erinnert" oder aufmerksam gemacht werden.

Und ja, es ist schöner, etwas zu teilen oder zu schreiben, wo einem das Herz aufgeht und man schmunzeln kann. Doch bin ich der Meinung, dass man auch mal auf die Schattenseiten aufmerksam machen darf und dies ruhig nicht nur von einer Seite geschehen soll.

 

Ich missioniere weder, noch verderbe ich jemanden seine Freude an etwas, noch halte ich den Finger hoch oder bewerte jemanden nach etwas. Ich selbst bin mir auch bewusst, dass ich hier und da noch einiges verbessern kann und zur Veränderung beitragen kann. Jeder soll und darf das tun, was er meint, dass es für ihn stimmig ist und es ihm damit gut geht.

 

Selbst ich, lese keine Beiträge von misshandelten Tieren, teile und like sie nicht, weil ich selbst dort keine Energie reinstecken möchte. Doch was ich lese, sind Beiträge, wo es um unsere Erde geht. Um den Klimawandel, was passiert, wenn man es nicht mehr rechtzeitig schafft, das Ruder umzulenken. Auch bin ich kein Freund davon, mir Dokumentationen anzuschauen, eine Träne zu verdrücken und im nächsten Atemzug so zu tun, als würde es mich nicht betreffen. Ich gehe auf keine Demos, halte kein Schild hoch und lebe aber dann genau das Gegenteil. Wir (mein Mann und ich) versuchen im Stillen und leise unser Leben bewusster zu leben.

 

Obst und Gemüse kaufen wir regional. Fleisch gibt es so gut wie gar nicht, unser Grill verrostet eher und wenn es das gibt, dann von Biohöfen regional. Regional bedeutet, jeder achtet auf Nachhaltigkeit wo selbst die Futtermittel regional bezogen werden. Wir lesen uns die Zutatenliste durch, verzichten auf Palmöl und weitgehend auf Soja. Wir essen gerne Eier, aber dann eben von einem Bio-Hof, wo das Ei 45 Cent kostet. Wir versuchen im Haushalt auf Ökologische Mittel umzusteigen soweit es geht.

 

Nein, wir klöppeln unsere Taschentücher nicht selbst. Auch bestellen wir online was, wenn es das vor Ort nicht gibt. Sicherlich fahren wir auch Auto. Auch achten wir auf saubere Kleidung und benutzen Kosmetik. Wir laufen nicht in Leinentücher und Ökolatschen rum und achten auf ein gepflegtes Äußeres und schauen, was man braucht, damit es einem gut geht. Wir essen gerne und mit Genuss. Aber, wir versuchen Stück für Stück nach Veränderung zu suchen, Dinge zu ersetzen, mit denen man gut Leben kann, selbst kein Nachteil davon hat und eben noch etwas Gutes für die Erde tut.

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Dem Weg des Herzens folgen...sich treu bleiben

Auf dem Weg zu dem was ich heute bin, konnte ich oft einiges beobachten.

 

Ich durfte bereits viele Lehrer und Lehrerinnen oder Ausbilder haben, viele haben mich inspiriert oder auf den Weg gebracht, aber was das Wichtigste war, ich habe diese gewählt, die quasi meine kleine Flamme in mir größer erscheinen haben lassen.

 

Ganz zu Anfang hatte ich Menschen an meiner Seite, die versuchten eher das Licht klein zu halten…es zu schwächen, statt das Feuer zu entfachen. Zu Anfangs merkt man das erst gar nicht, denn man vertraut ja, wenn diese Menschen dann noch auf eine freundschaftliche Weise erscheinen, dich an ihre Seite ziehen, dann kann es gut passieren, dass man sich vergisst und letztlich nur noch dieses Wort gilt. Schaue ich zurück, dann sehe ich, dass dies nur zwei waren…ganz ganz früh am Anfang meines Weges. Sie haben mit meinen Ängsten gespielt, um mich in der Abhängigkeit zu halten.

 

Meine Intuition oder mein Bauchgefühl gegenüber anderen war schon immer gut, einer meiner Stärken, dass ich Menschen lesen kann…sie einschätzen kann. Früher wertete ich, heute lese ich und lasse sein, wähle mit bedacht, ob ich diese Energie an meiner Seite haben mag, oder diese in meinem Feld nichts zu suchen hat…ich folge nicht blind…heute brauche ich keinen Leithammel mehr, sondern mal jemand an meiner Seite, der mich lehrt, mir verschiedene Schlüssel zeigt und mich wählen lässt, durch welche Tür ich durchgehen möchte. Mir mal die Hand reicht, wenn ich stolpere, aber nicht für mich die Steine aus dem Weg räumt, sondern bei der Lösung behilflich ist, wie ich über den Stein steigen kann, ohne ständig zu stolpern.

 

Selbstermächtigung ist das…., zu helfen, die eigenen Stärken aus den tiefsten Verletzungen aus zu graben.

 

Habe ich Menschen bei mir in der Ausbildung, dann habe ich schon mal gesagt bekommen:

 

„Genau das, was Du kannst, genau so möchte ich das auch können“

 

Wird nie funktionieren, weil ICH, ICH bin…ich habe eine andere Wahrnehmung, eine andere Art, eine andere Gabe und einzigartige Fähigkeiten. Ich sage meinen „Schülern“, dass sie von mir lernen dürfen, ich mein Wissen der letzten 20 Jahren weitergebe…sie sich aber im Herzen treu bleiben sollen, ihren eigenen Weg gehen sollen, ohne in meine Fußstapfen zu treten. Sie haben andere Stärken als ich, die erst zum Vorschein kommen, wenn sie sie sehen und sich dabei nicht aus den Augen verlieren, dabei helfe ich ihnen, ihre eigenen Stärken zu entwickeln.

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Geschwister

Wenn ich mit meinem heutigen Bewusstsein die Bilder anschaue aus meiner Kindheit, dann sehe und spüre ich so viel mehr, als ich dies vielleicht noch vor einigen Jahren getan habe.

 

Was erwartet einem, wenn man auf diese Welt kommt. Ein Baby wird getragen, in den Armen geschaukelt und liebkost. Die Eltern tun stets ihr Bestes, auch, wenn sie selbst gefangen sind in ihren Mustern, Glaubenssätzen und Strukturen. Verworren im Familiennetz wird man als Seele hineingeboren. Früher dachte ich immer, dies geschieht ohne (mit) Bestimmung, keine Option selbst auszuwählen, doch heute weiß ich, dass die Seele sich das selbst aussucht, bewusst in welche Erdenfamilie geboren zu werden, welche Erdenfamilie stark genug ist und mit den Aufgaben klar kommt, diese Seele zu empfangen. An all den Aufgaben, die das Leben stellt zu wachsen.

 

Dann sehe ich meine Geschwister und mich…eine Familie, eine Struktur, ähnliche Glaubenssätze, äußerliche Ähnlichkeiten und doch komplett unterschiedlich, unterschiedlicher könnten wir drei gar nicht sein.

 

Man wächst gemeinsam auf, teilt sich die Liebe der Eltern, entwickelt Neid, versucht sich in den Vordergrund zu mogeln, baut Ängste auf, haut sich, ärgert sich, piesackt und kritisiert sich und doch liebt man sich, irgendwie und auf irgendeiner Weise. Ist verbunden und verworren in alle Ewigkeit, so denkt man zumindest und meint, dass muss so sein.

 

Denke ich an meine Kindheit zurück, dann war ich die Kleinste, das Nesthäkchen, wo Wikipedia das dazu sagt

 

*Nesthäkchen, bei Geschwister das jüngste, letztgeborene Kind, das als letztes „aus dem Nest fliegt“

 

So war es auch, ich flog als letztes aus dem Nest und kam mir immer vor, wie das Küken.  Durch die emotionale Arbeit an mir, sehe ich mich oft als Kind, auch jetzt, während ich den Text schreibe…da sehe ich das kleine Mädchen sitzen. Rebellierend, frech grinsend, eigenartig, in sich zurückgezogen, hilflos und anhänglich mit Verlustängsten und oft einsam, weil sie anders war. Meine Geschwister waren größer als ich, wollten sich nicht immer um die Kleine kümmern, wenn sie mal wieder aufpassen mussten auf mich. Wie es eben so ist, wenn die Größeren eben andere Interessen haben, als die Kleinsten. Mir beim Lernen helfen mussten und daran verzweifelt sind, wenn ich ständig nach dem „Warum“ fragte und den Lösungsweg nicht einfach so hinnahm. Sie waren viel emsiger, fleißiger und ehrgeiziger.

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Räuchern...schamanischer Hausputz

Nach einem Hausputz, hänge ich oft noch einen energetischen Hausputz mit dran

 

Bei der Auswahl der Räucherware, lass ich mich gerne einfach leiten und schaue intuitiv was gerade passt und gebraucht wird.

Zum meinen Favorits gehört eine Mischung aus goldener Weihrauch, weißer Salbei, Copal, Styrax, Dammarharz und zum Abschluss Palo Santo Holz. Campher liebe ich sehr und nutze es aber nie als Mischung, sondern eher als Einzelkomponente.

Oft habe ich danach das Gefühl, das in meinen Räumlichkeiten wieder alles am richtigen Ort steht. Die Luft fühlt sich geklärt und sauber an.

 

Auch bin ich ein unwahrscheinlicher Geruchsmensch und kann an Gerüchen gar nicht so viel ab, beim Räuchern mit meinen eigenen Komponenten, ist das irgendwie ganz anders.

 

Ich habe sehr wenige Mischungen, die ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann. Die nehme ich, wenn es mal "schnell" gehen soll oder eben zum sanften Räuchern auf dem Räucherstövchen. Ich spüre die Energie und Qualität der Räucherware und achte hier sehr auf die Bezugsquellen. Mal trockne ich schon auch das ein oder andere aus meinem eigenen Garten.

 

Interessant ist die Wirkung, die mir Klienten, dessen Räumlichkeiten ich ausräuchern durfte, schon berichtet haben. Eine energetische Hausreinigung, kann auch schon mal aus der Ferne stattfinden, sicherlich dann nur energetisch und mental, ohne den Duft der Räucherware oder meiner Anwesenheit.

 

Manchmal werde ich um Hilfe gebeten, um das ein oder andere Gestüt von Fremdenergien zu befreien, wo man deutlich danach spürt, das die Pferde "sanfter" werden und es wieder achtsamer miteinander läuft.

 

Beim Kauf, von älteren Häusern oder um eine energetische Wohnungsreinigung durchzuführen, wurde meine Hilfe bereits oft benötigt.

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Erklär mir Deine Welt...

Wenn ich Anfragen bekomme, mit der bitte, ich möge doch mal mit dem dreizehn Wochen alten Welpen kommunizieren, weil es einige Probleme im Zusammenleben gibt, dann hinterfrage ich natürlich.

 

Sicherlich kann auch ein dreizehn Wochen alter Welpe den Bedarf an meiner Hilfe haben, wenn aber die Fragen dann sind „warum machst Du immer noch ins Haus“, „weshalb jammerst Du, wenn wir arbeiten sind“ usw.….dann muss ich mich wirklich zusammenreißen um sachlich, Respekt- und liebevoll bei meiner Antwort zu bleiben.

 

Ich kam mit 26-Jahren zu meinem ersten Hund, ich hatte keinen blassen Schimmer über Hundeerziehung und was ein Hund darf und nicht darf, Katzen erziehen sich eben ganz anders. Das Einzige was ich wusste, ich übernehme Verantwortung für ein Tier…sein ganzes Leben lang. Wir besorgten uns Bücher und informierten uns an allen möglichen Quellen. Letztlich entschieden für uns für die Rasse, weil wir wussten, dass diese sehr speziell und „liebevoll bekloppt“ ist. Wir bekamen ein dominantes Früchtchen, was unser Leben auf den Kopf stellte. Organisierten im Vorfeld, wer wann zuhause ist und uns war bewusst, dass sich unser Leben verändert mit einem Tier.

 

Ein Welpe kann erst mit sechszehn Wochen seinen Organismus kontrollieren, um Pippi einzuhalten, sicherlich zeigen es manche früher an und manche eben erst später, vielleicht auch aus Bequemlichkeit. Wie Kinder eben, der Eine meldet bereits mit zwei, der Andere erfreut sich noch daran mit drei in die Hose zu machen. Dann das allein sein, ein Welpe kommt aus seinem Hunderudel, wo er seine Mama und seine Geschwister um ihn rum hat, ggf. bei einem Züchter, der sich ebenfalls rundum die Uhr um die Kleinen kümmert, sie haben ihren Tagesablauf, ihr Zusammenleben und plötzlich mit zehn Wochen kommen sie in eine ganz neue Familie, neue Umgebung, andere Menschen und sehen zum ersten Mal mit ihren Augen, wie die Welt draußen ist. Sie sind noch so klein, dass alles neu ist. Verstehen nicht, warum unbedingt eine Leine und ein Halsband nötig ist oder man eben nicht immer zu allen hinrennen und hochspringen darf. Nicht jeder Hund, der entgegenkommt, zum Spielen geeignet ist. Bis sie lernen, dass es nicht nur einmal regnet und das nass, was von oben kommt, nicht schmerzhaft ist. Betrachten erstmal alles vom sicheren Schoss ihres Menschen, bis sie sich mutig trauen. Testen das Schwimmen in einem großen Gewässer aus und sind stolz wie Bolle, dass sie paddeln konnten mit ihren Beinchen und freuen sich, dass schwimmen sogar Spaß machen kann. Laufen mit dem Wind um die Wette, fangen die Blätter im Herbst ein, die an ihnen vorbeifliegen. Bemerken, dass es kälter wird und erkunden das weiße kalte Zeugs, was vom Himmel fällt und spüren, dass man sich darin klasse wuseln kann. Die Mülltonne, die im Sommer zur Abholung rausgestellt wird, schaut aber im Winter um die gleiche Uhrzeit ganz anders und viel gefährlicher aus. Wenn seine Menschen aus dem Haus gehen, dass dies kein Weltuntergang ist, weil sie immer wieder kommen. Man beim Essen keine Purzelbäume schlagen muss, weil es genügend Futter bei seinen Menschen gibt, was sie nicht mit ihren Geschwistern teilen oder vor ihnen verteidigen müssen.

 

Ja, ich erinnere mich. Nicht nur, weil meine Welpenzeit mit meinem Hundemädchen erst zwei Jahre zurückliegt, sondern auch daran, wie es mit den Buben war. Ich erinnere mich auch, dass es mir vor zwölf Jahren stressfreier vorkam, aber auch nur, weil ich viel vergessen habe.

 

Mein Hundemädchen zeigte mir so viel mehr, was sie kann, dass ich in der Tat oft vergessen habe, dass sie eigentlich noch ein Baby ist. In der Hundeschule waren wir das Vorzeigeteam, bis zu dem Punkt, wo sie mit fünfzehn Wochen frei an der Leine ohne Leckerchen mit mir gehen sollte. Was sie natürlich nicht tat. Ich bekam eingeredet, dass sie eine „Leinenstörung“ hat. Mein Hundemädchen lief ohne Leine bei mir, machte ich die Leine dran, blieb sie stehen und jammerte fürchterlich. Sie vertraute mir bedingungslos, die Bindung war so eng, dass ich den Welpen draußen immer in meiner Nähe hatte. Ihre angedichtete Verhaltensstörung, war ein gesundheitliches Problem, wo die Hundeschule mir gerne eine Verhaltenstherapie aufgedreht hätte für schlappe 320,00 EUR. Sie läuft übrigens vorbildlich an der Leine, direkt nachdem das gesundheitliche Thema behoben war...machte sie jeden Tag mehr und mehr Fortschritte.

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Die Wurzeln

Nun, als Kind sah man mir bereits an, dass meine Wurzeln nicht deutscher Natur sind. Ich hatte langes schwarzes dickes Haar, dunkle Augen, einen dunklen Teint…lediglich das Einzige was deutsch war, war meine Aussprache, weil ich in Deutschland geboren bin.

Während ich in meiner Kindheit wohl das ein oder andere nebensächlich verdrängt hatte, keine Wertigkeit oder keine Bedeutung darauf legte, kommen mir jetzt Dinge in den Sinn, die wohl doch in Erinnerung geblieben sind und meinen Charakter formten. Hätte ich dies wahrscheinlich nicht getan, wäre meine Seele daran zerbrochen.

 

Ich erinnere mich, dass ich unwahrscheinlich gerne blond und blauäugig gewesen wäre, mir war es peinlich, wenn mein Papa mich abholte von der Schule…weil man es ihm noch deutlicher ansah, wo seine Wurzeln lagen, als bei mir. Vielleicht auch, weil ich bereits als Kind sehr feinfühlig war, spürte ich die abwertenden Blicke und das Getuschel sehr deutlich.

In der Grundschule musste ich mal am evangelischen Unterricht teilnehmen, weil keiner Zuhause war und meine Eltern gearbeitet haben. Meine damalige Schulkameradin meinte „darfst Du das denn überhaupt, das ist doch verboten mit Deiner Herkunft an unserem Unterricht teilzunehmen. Ich habe von meinen Eltern gehört, dass man dann im Himmel sofort verbrennt, wenn man ihn als andersgläubiger betritt“

 

Ich heulte wahnsinnig, wenn ich in die Schule musste. Ich bot meinem Papa sogar an, dass ich lieber putzen gehen würde, als weiterhin in die Schule zu gehen…da war ich 8-Jahre alt.

 

Die kleinen Dinge, als Kind ausgegrenzt zu werden, das zog sich bis in meine Jugend hinein. Als ich mit meinen Eltern nach Niederbayern gezogen bin, setzte dies aber dem Ganzen ein Krönchen auf.

 

Mein dortiger erster Schultag begann in der letzten Reihe sitzend, weil mich keiner neben sich haben wollte. Der Lehrer sprach in einem „Ausländerdeutsch“ keinen vollwertigen Satz mit mir so in der Art „du wollen dich vorstellen“…Tatsächlich fragte ich mich, warum er als pädagogische Lehrkraft so voreingenommen ist und antwortete ihm in einem klaren Hochdeutsch „sie können auch in ganzen Sätzen mit mir reden“. Leider gehörte die Schulzeit als „halber Ausländer“ nicht zu meinen schönsten Zeiten. Von einer zugepinkelten Schultasche, Abfall in meinem Rucksack und Kaugummi in den Haaren, waren diese Ausgrenzungen von Lehrern und Schüler, dass keiner mit mir was zu tun haben wollte, obwohl man nicht mal 3 Worte mit mir gewechselt hat, wohl am Schmerzhaftesten.

 

Es gab wenige Menschen, die von mir fasziniert waren, die wollten mich sogar treffen…aber nur heimlich und immer mit dem Satz „verrate es aber keinem, dass ich Dich besucht habe“. All das machte viel mit mir, es traf mich schmerzlich, einsam und allein zu sein, nicht gewollt und nicht gesehen. Weshalb meine schulischen Leistungen natürlich in den Keller gingen und von meinem Selbstwert mal ganz abgesehen.

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Misstrauen...oder Vertrauen

Ich bin von Haus aus ein Mensch, der nicht sofort glaubt, was man ihm erzählt. Ich wäge ab, hinterfrage und fühle mich rein.

 

Damals, ja…da war meine Intuition sicherlich auch schon vorhanden, ein Blick, ein Gefühl und mir wurde ganz flau im Magen in der Gegenwart mancher Menschen.

 

So konnte ich auch den ein oder anderen Chef durchschauen, wenn er mit seinen „Motivationskursen“ versuchte mich vom Gegenteil zu überzeugen oder der Kollege, der pünktlich das Hüsteln anfing, wenn sein Urlaub aufgebraucht war und er sich so noch ein paar Bonus-Tage auf Kosten des Krankenscheins machen wollte. Doch man kommt dem ja oft nicht aus und ist im Umgang mit anderen Menschen, dem ausgesetzt…hat keinen anderen Entscheidungsweg, außer das Beste daraus zu machen.

 

Auch erwähnte ich ja, dass mein Weg bis heute von vielen Dingen geprägt war, bezüglich Therapeuten und Coaches. Manche konnten das echt gut, das Blaue vom Himmel holen, ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken, was ich leider oft erst später bemerkt habe.

 

Selbst heute noch, wer meine Gunst erhalten möchte, muss mir nicht viel bieten…lediglich ehrlich, authentisch, achtsam und respektvoll sollte er sein.

 

Wenn ich dann parallelen zu meinen Hunden sehe, sehe ich, dass sie ähnlich sind und nicht jedem Vertrauen oder sich öffnen können. Somit lasse ich sehr wenige Menschen in mein Energiefeld und in das meiner Hundekinder, ob Heilpraktiker oder energetisch arbeitenden Menschen, das sind gerade mal weniger als eine Handvoll, denen wir uns anvertrauen.

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Wie die Pusteblume in mein Logo kam...

 

Baxter war der Anfang von allem❤️

 

Baxter war unser erster Hundebub, als er in unser Leben kam, veränderte er einfach alles. Früher war ich überhaupt kein Hundemensch. Ich liebte sicherlich Tiere sehr, aber Hunde waren mir suspekt und vor den großen Hunden, hatte ich auch ein wenig Respekt. Mit den ruhigen und lieben Hunden konnte ich schon etwas anfangen, aber ich war durch und durch ein Katzenmensch. Ich wollte unbedingt ein Haustier, da ich mit Katzen aufgewachsen bin, war das natürlich meine Wahl. Mein Mann allerdings meinte, dass man in der Dachgeschosswohnung keine Katze halten kann, weil sie eben Freilauf benötigt, womit er ja auch Recht hatte.

 

Somit fiel der Entschluss, es kommt ein Hund ins Leben.

 

Bevor der Hund ins Leben kam, stellte ich Regeln auf… Der Hund darf nicht ins Bett und bekommt nichts vom Tisch, das waren zwei der Regeln, die mir wichtig waren…😏

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Liebe im Herzen

Heute hatte ich eine wundervolle mentale Begegnung mit einem 25-Jährigen Warmblutwallach namens Charmeur, er ist aus dem Tierschutz. Als ich die Verbindung aufgebaut habe, berührte er mich sanft im Herzen und ich fühlte mich mit ihm in einer anderen Welt. So liebevoll und ganz bei sich, als würde alles still stehen, obwohl außen rum ein Sturm tobt.

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... der Abschied

Wenn wir ein Tier in unser Leben lassen, dann ist die Freude im Vordergrund, wir denken nicht daran was kommen wird, was wir mal erleben und welchen Herausforderungen wir uns stellen dürfen.

 

Jeder, der schon mal ein Tier hat gehen lassen, den Schmerzgefühlt und erlebt hat, spürt ein wenig von dieser Angst, die man aber sofort wieder verdrängt und schnell beiseiteschiebt. Als ich damals mein ersten Hundebub habe gehen lassen, dachte ich mir „ich könne nie mehr ein Tier so nah an mich ranlassen, ich würde nie wieder so eine tiefe Liebe und Verbundenheit spüren“. Doch, dem ist nicht so.

 

Die erste Zeit fühlt man sich leer, wie im falschen Film. Man spürt, dass der eigene Körper funktioniert…so halbwegs. Dann kommen die Gedanken und Zweifel, ob man noch hätte was tun können und man zermartert sich das Hirn, lässt das Leben Revue passieren und grübelt ob man hier und da eine andere Richtung hätte einschlagen sollen. Die Bilder der letzten gemeinsamen Stunden, gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Das Herz schreit und krampft sich zusammen. Manchmal wird man auch ungerecht und fragt, warum schon so früh, warum ein durchhalten nicht möglich war, wenn man doch bereit war, jeden Weg mitzugehen.

 

Die Antwort, die ich darauf bekam war „nicht gestern, nicht morgen, sondern heute ist der Tag wo ich gehen will“

 

Man sitzt vor seinem Handy und saugt alle Bilder und Videos in sich ein, um das Gefühl zu bekommen, sich für einen Moment dorthin hinzustehlen…zudem Moment, wo noch alles gut und glücklich erschien. Dinge, die einem an sein Tier erinnern, werden gesucht und der Geruch in sich eingesaugt. Man stellt Fragen und hofft auf Antworten, die den Kopf endlich zur Ruhe kommen lassen, immer wieder und wieder. Tage danach, weiß man, dass die Welt sich weiterdreht, wenn auch für einem selbst sehr langsam. Es vergehen Tage, Wochen, Monate und Jahre und man vergisst nie, immer mal kommt ein Tränchen, wenn man an die gemeinsamen Tage zurückdenkt. Ebenso huscht ein Lächeln über das Gesicht, wenn einem aus dem gemeinsamen Erlebten eine lustige Geschichte in den Sinn kommt…aber, das braucht Zeit. Zeit, wo viele Tränen laufen, wo man sich zurückzieht und seine klaffende Wunde im Herzen heilt.

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Seelenverbindung

Benennen wir nicht immer so die Verbindung zu einem Tier, was ganz tief unser Herz trifft und selbst nach vielen Jahren des Abschieds uns mit einem Tränchen an es erinnert?

 

Der Ansicht war ich auch sehr lange Zeit, bis mir bewusst geworden ist, dass ich mich jedem neuen Zauber versperre.

 

Wenn wir uns zurückerinnern, welches Tier uns von Kindesbeinen begleitete, vielleicht mit uns aufgewachsen ist, ein Stück des Weges an unserer Seite war und oft den Schmerz großer Herausforderungen geheilt hat, dann ist das natürlich eine unwahrscheinliche Verbindung, die so schnell keiner ersetzen kann.

 

Aber, wollen wir denn, dass sie jemand oder etwas ersetzt? Wollen wir nicht, dass diese Verbindung einzigartig bleibt für diesen einen Moment? Haben wir in unserem Leben nicht die Möglichkeit, jedes Mal auf Neue so in der Art eine ähnliche Verbindung eingehen zu können.

 

Gerne möchte ich von meinen Verbindungen sprechen, um dir einen kleinen Einblick darin zu geben, was ich damit meine. Ich bin mit Katzen aufgewachsen, so schien mir, war jede Katze in meiner Kindheit dafür da, einen von uns intensiver zu begleiten. Jeder von uns hatte so seinen Liebling, der bei ihm parkte, ihn auf Schritt und Tritt begleitete und ebenso, unsere tiefsten Ängste und Geheimnisse mit sich trug. Aber dennoch, schätzten wir alle und liebten sie ebenso. So kam damals als ich 3-Jahre alt war ein Kater in unsere Familie. Pingo, so nannten wir ihn, war sehr klein und dreckig. Ein Katerchen von der Straße, voller Würmer und Flöhe. Da wir damals bereits 5 Katzen hatten, wollten meine Eltern ihn nicht behalten. Ich bat darum, dass er bleiben darf, lag wohl daran, dass ich am liebsten einen Zoo gehabt hätte. Meine Mutter meinte „nur, wenn Du aufhörst zu stottern, dann darf er bleiben“

 

Vom einen Tag auf den anderen hörte ich das Stottern auf und Pingo blieb (obwohl er wahrscheinlich auch so hätte bleiben dürfen;)). Pingo begleitete mich durch meine ganze Kindheit, durch die Jugend und über viele Höhen und Tiefen hinweg, als ich 20-Jahre alt war, ließ ich ihn schweren Herzens in meinen Armen gehen. Lange litt ich unter seinem Verlust. Er war ein sehr eigensinniger Kater aber unwahrscheinlich liebevoll. Als ich mit 24 von Zuhause auszog, vermisste ich die Katzen sehr, die natürlich bei meiner Mutter blieben, weil sie dort in das Rudel gehörten.

 

Als ich 26 Jahre alt war, beschlossen mein Mann und ich einen Hund in unser Leben zu lassen. Baxter, auch er begleitete mich durch emotionale und gesundheitliche Krisen, transformierte meinen Schmerz, schenkte mir Heilung und heilte in vielen Momenten des Zweifels mein Herz. Er fing früh an, mich auf den Weg zu bringen, der jetzt meine Berufung ist. Ebenso begleiteten wir ihn, auf seinem Weg, trugen ihn in schweren Zeiten, wie er es einst mit mir machte und als der Tag des Abschieds nahte, wechselte er sanft und liebevoll in unseren Armen die Ebenen.

 

Meiner Ansicht nach viel zu früh und ich fühlte mich ungerecht behandelt, verschloss mein Herz, weil er schließlich den einzigen Platz in meinem Herzen einnahm. Denn zwischen uns passte einst kein Blatt Papier, wo die Entfernung plötzlich so weit war und das Fühlen nicht mehr möglich. Noch heute weiß ich wie der Geruch hinter seinen Ohren war.

 

Doch, da gab es ja noch Esteban, unseren zweiten Hund, der in unser Leben kam, wo Baxter 3 war. Esteban war zu dem Zeitpunkt 6-Jahre als Baxter ging. Er war von der Art ein kleiner Kobold, scherrte sich um nix und hatte nur Quatsch im Kopf, spielte immer die zweite Rolle, weil Baxter die Führung übernahm. Auf Bildern stellte er sich selbst immer ein Stück entfernt. Sorgen machte ich mir nie welche um ihn, weil er auch nie krank war oder besondere Bedürfnisse hatte. Das Einzige was immer war, er versuchte alles vorzüglich zu machen, um mir zu gefallen. Als Baxter ging, liefen Esteban und ich 6 Monate nebeneinander her. Er zeigte kein Interesse an mir und ich fühlte mich wieder einmal ungerecht behandelt. Jetzt, wo er doch den Platz einnehmen könnte, meidet er mich. Plötzlich wurde er krank, entwickelte Allergien und ständig war irgendwas anderes.

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Hinter verschlossenen Türen

Wenn Klienten zu mir kommen und sich behandeln lassen, dann gibt es danach ja oft noch einen Austausch.

Es freut mich immer, wenn ich Feedback bekomme, wie sich der ein oder andere mit seinem Thema auseinandergesetzt hat und auch in seinem Alltag umsetzen konnte. Gerade, wenn es doch auch um intensivere Themen ging.

 

Interessant ist dann für mich, wenn ich höre „es tut gut zu hören, dass es ganz normal ist, so zu sein“

Ich bekomme dann erzählt, wie schwierig es ist, sich zu outen und dass man gegebenenfalls Hilfe von einem Schamanen in Anspruch genommen hat. Ja, einige sprechen sogar davon, draußen ein ganz „normales“ Leben zu führen und dies nur heimlich auszuüben.

 

Sie finden es dann immer beeindruckend, wie authentisch ich doch bin und fragen natürlich, wie ich meine Spiritualität im Außen lebe, weil ich auf den ersten Blick ja doch einen ganz normalen Anschein erwecke.

 

Auf der einen Seite macht es mich traurig, auf der anderen Seite erinnert es an mich und an meine ersten Anfänge. Sicherlich wäre ich nicht so früh dazu gekommen, wenn ich durch meine Resonanz, solche Menschen angezogen hätte, doch lebe ich nicht ein einer spirituellen Gemeinschaft oder laufe den ganzen Tag mit meiner Rassel und Trommel rum, sondern bewältige meinen Alltag so gut es geht, wie ein ganz normaler Mensch. Es kann lediglich mal sein, dass man mich Trommeln hört oder nach einer Räucherung, vor Fenster und Türen verschiedene Düfte wahr nimmt.

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Wenn Tiere im Verbund sich untereinander helfen

Vor einem Jahr rief mich eine junge Frau an, sie war sehr verzweifelt. Ihre Stute ließ plötzlich keinen mehr an sich ran. Webte mit dem Kopf in ihrem Stall, buckelte und war grundsätzlich in der Hand des Menschen nicht mehr sicher zu bändigen. Die junge Frau teilte mir mit, dass Sunny, so hieß die Stute, nur noch die Frist von einer Woche gesetzt bekam. Dann müsse sie Sunny gehen lassen. Es wäre Tierquälerei, ein Tier, was solche Qualen in der Vergangenheit erlebt hat, noch weiter leben zu lassen. Siemeinte zu mir „ich habe zwar keinen Schimmer wie sie arbeiten, aber sie wurden mir empfohlen und ich sehe es als letzte Chance, denn es hat einen Grund, warum ich zu ihnen geführt wurde“

 

Nun, ich kann keine Versprechen geben, auch weiß ich ja nie, welche Aufgabe für den Mensch und das Tier dahintersteckt. Wenn es heißt, dass die Heilung das Wechseln der Ebenen ist, dann bin auch ich machtlos. Aber, daran wollten wir erst mal nicht glauben. Ich versuchte in dieser Woche mir sachte einen Zugang zu der Stute zu erschaffen, ein wenig zögerlich und misstrauisch mir gegenüber war sie, weil es ja schon andere Menschen gab, die sie verletzt haben. Mithilfe meiner Spirits und meiner einfühlenden Art, durfte ich das ein oder andere Thema mit ihr bearbeiten.

 

Interessant war, dass man immer nach meiner Arbeit spürte wie sie sanfter wurde. Uns war allen bewusst, dies ist nur ein kleiner Schritt auf diesem Weg, der noch vor uns liegt. Manchmal willigte die Stute ein, mich beider Arbeit zu begleiten, manchmal benötigte sie Zeit um das umzusetzen. Die Gespräche danach waren sehr berührend, weil sie mir aus ihrer Sicht erzählt hat, wie sie alles wahrnahm.

 

Was wir nicht wussten, war, dass die Stute zu ihrer eigenen Geschichte, auch noch einige Themen für ihre Menschen mit sich trug. Nachdem wir also einen großen Schritt vorwärts gingen, gingen wir auch oft 5 wieder zurück. Immer wieder erzählte sie mir, sie könne nicht anders, Schmerzen im Unterleib, ein ziehen, was Koliken hervorruft und zu starken Explosionen ihrerseits führt. Selbst ich hatte oft Zweifel, weil ihre Begleiter davon zu überzeugen, dass ihr Leben lebenswert ist, wenn man so gefangen in den emotionalen und körperlichen Schmerzen ist, dazu noch eine Lebensgefahr für ihre Menschen, weil die Ausbrüche so heftig waren, dass sie kopflos um sich trat, das war oft schwer für mich.

 

Ich handelte mit ihr einen Deal aus, der mit ihrer Begleiterin abgesprochen war…“zeig uns, dass Du Leben willst, wenn Du 5Sek. am Strick zu halten bist, bevor man Dich auf die Wiese bringt“. Die Trainerin selbst spürte, dass wir Stück für Stückweiterkamen, ebenso grübelten wir alle gemeinsam, wenn es mal Rückschläge gab. Dann wieder diese Koliken und diese starken Schmerzen, was dann ein Besuch in der Klinik unumgänglich gemacht hat…nur, wie mit einem Pferd, was fremden Menschen misstraut und schon alleine beim Anblick des Hängers in Panik gerät, davon zu schweigen, wie sie sich in der Klinik verhält. Es war für alle sehr gefährlich, selbst das Zureden meinerseits half in solchen Momenten nicht.

 

Als sie dann endlich in der Klinik war, nahm man sie dort nicht wirklich ernst, erzählte von einem verrückten Pferd, was besser heute als morgen erlöst werden sollte. Alles nur, weil sie sich kaum anfassen ließ und selbst mit Sedierung um sich trat. Alle wieder ratlos, eine Stute, die Schmerzen hat, aber eigentlich (lt. der Klinik) kerngesund ist. Wie oft wir alle über das Erlösen sprachen und es immer diese Deadline gab, keine Ahnung…aber es war sehr oft. Dank der Trainerin wurden die Begleiter auf eine einfühlsame Tierärztin aufmerksam. Ich bat Sunny darum mit den Worten: „, wenn Du Leben willst, dann zeige bei dieser Untersuchung, dass Du es zulässt“. Ich begleitete sie energetisch und spürte ein sanftes entgegenkommen.

 

Tatsächlich, bei der Untersuchung war Sunny so ruhig und sanft wie schon lange nicht mehr. Dann der riesen Schreck für uns, Sunny ist kerngesund, nichts zu finden. Auch hier, der Hinweis der Tierärztin, wenn auch liebevoll, ob es nicht besser sei ein Pferd, was so geschunden sei lieber zu erlösen, wenn man gesundheitlich nichts findet. Aber, dennoch meinte sie, es gibt noch ein Wert, den sie untersuchen lassen möchte und möchte diesen Befund abwarten. Das Schlimme war, wir hatten ein rennen mit der Zeit, denn alle 6-8 Wochen kamen die Koliken und sie wurden von Mal zu Mal schlimmer und heftiger, die nächste Kolik war uns klar,werden wir Sunny verlieren, zumal uns bewusst war, im Notfall bekommen sie wir ja nicht mal in den Hänger.

 

Dann kam der Befund, ein Hormonwert, heftig erhöht, der für Probleme in gynäkologischen Bereich spricht. Nun war klar, Sunny muss in die Klinik. Sunny zeigte, dass sie Leben wollte, so war klar, hatten wir nur noch die Chance mit der Klinik. Anfang Juni trafen wir uns alle persönlich, die Trainerin, ihre Menschen und ich, beratschlagten uns und uns war bewusst, bis zur nächsten Kolik dürfen wir nicht warten. Aber wie Sunny in den Hänger bekommen? Bei dem Treffen beratschlagten wir uns, ich überlegte was ich noch tun kann, um Sunny davon zu überzeugen, dass dies ihre letzte Rettung ist und es dort Menschen gibt, die ihr nur Gutes wollen, dass nach allem, was sie erfahren und erlebt hat. In den Gesprächen war es ihr bewusst und sie verstand meine Worte, meine schamanische Heilreisen brach sie zwischendrin ab und bat mich allein weiter zu gehen. Die letzte Reise, vor der Klinik mit dem Hänger, konnten wir zu 50% abschließen, aber reicht das aus, um die Angst vor dem Hänger und der Klinik beiseite zuschieben?

 

Dann kam einer ihrer menschlichen Begleiterin, die Idee, warum ich Freddy nicht dazu hole, so eine Art Telco…nur eben energetisch. Freddy, der 26-jährigeWallach der Familie, der von klein auf bei seiner Familie war, nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ein stolzer Kerl, der bereits in jungen Jahren die Familie mit seiner eigensinnigen Art in die Prüfung genommen hat. Michael ritt auf vielen Turnieren mit ihm, zu Anfangs erntete er oft Spott in der Art „Du ziehst nie mit diesem Pferd einen Frack an“. Nur, weil die Familie nie aufgab und mit dem arbeitete, was Freddy ihnen schenkte, lief er mit 13-Jahren bis zur Inter 1, eine Dressurprüfung, die nur wenige Pferde erreichen. Danach bot man viel Geld für ihn, doch das stand nie im Vordergrund, weil sie ihn einfachliebten, so wie er war und nie an ihm gezweifelt haben. Wer, wenn nicht Freddy, kann also für Sunny der beste Helfer in ihren derzeit gefangen Emotionen sein. Freddy der selbstbewusste Kerl, der auf vielen Turnieren war und die Hänger Fahrten ohne Probleme meisterte. Auch könnte er mit seinen 26 Jahren dem „jungen Mädchen“ sicherlich ein wenig Sicherheit vermitteln.

 

Da ich so etwas noch nie gemacht habe, aber meine Tiere mich lernen ließen „es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagte ich natürlich ja und meinte ebenso, wir können es versuchen. Im Endeffekt haben wir nichts mehr zu verlieren, entweder verlieren wir Sunny an der nächsten Kolik oder eben wir geben alles und nutzen unsere letzte Chance. Nach meiner Heimreise machte ich mich sofort dran, schließlich war der Hänger 1 ½ Wochen später bestellt und für die Fahrt in die Klink gebucht. Die Klinik wurde nun überzeugt, auch in Rücksprache mit der Tierärztin, speziell diesen einen Eingriff bei Sunny zu machen. Da ich Freddy bei meinem Besuch persönlich kennenlernen durfte und das Vergnügen hatte, mit ihm zu kuscheln, viel mir der Zugang auf mentale Ebene überhaupt nicht schwer.

 

Wenige Tage vor dem besagten Tag besuchte ich Freddy und hab mich somit mit ihm mentalverbunden, holte ihn in seinem Stall ab und brachte ihn zu Sunny. Was ich dort erlebte, bereicherte mich nicht nur in meinem Wissen, sondern erfüllte so unendlich mein Herz, dass ich in Tränen diese Arbeit geschehen ließ. Ich war nur Mittler, alles andere erledigte Freddy. Er stand mit gesenktem Kopf vor ihr, sie vor ihm und lauschte ihm, eine Sprache, die ich nicht verstand, sondern nur mit dem Herzen fühlte. Dann bat er mich, meine linke Hand auf sein Herz zu legen und meine rechte Hand auf Sunnys Herz, ich solle einfach geschehen lassen. Mir schossen viele Worte durch den Kopf, Situationen und Geschichten, Bilder und viele Emotionen. Es schien, als würde der „ältere Herr“ dem „jungen Mädchen“ sein Leben erzählen, sie daran teilhaben lassen, wie seine und eben ja auch ihre Menschen, ihn immer trug, liebevoll in diesem Leben führten und er nie im Stich gelassen wurde. Selbst diese unendliche Liebe, die von ihm ausging, als würde er versuchen, Sunnys Herz zu heilen. Nach 20 min sagte er zu mir, nun ist gut, Du darfst mich wieder nachhause bringen.

 

Abgemacht war, ihn am nächsten Tag abzuholen und eben mental in den Hänger zu stellen, so dass er Sunny vormacht, wie man in den Hänger reingeht. Wir waren alle aufgeregt, denn schließlich steht und fällt es mit Sunnys Mitarbeit. 2 Stunden davor, versprach sie mir, ihr Bestes zu geben, auch wenn sie ein wenig Angst hat, vor dem was nun geschieht.

 

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Geschenke der anderen Art

Wenn ich schamanisch reise, dann erhalte ich Geschenke auf dieser Ebene… je nachdem mit welchem Grund oder mit welcher Frage ich reise. Man zeigt mir auf dieser Ebene ein Gegenstand, wenn ich möchte, darf ich ihn mir auf realer Ebene in die Wirklichkeit umsetzen.

 

Interessant ist, wie ich zu meinen Geschenken kam. Manchmal "verkopfe" ich, versuche krampfhaft genau das in der realen Wirklichkeit zu suchen, so wie ich es im Geiste vor mir liegen hatte. Wenn ich es nicht finde, gebe ich enttäuscht auf und denke mir „wie kann man mir etwas zeigen, was sich nicht finden lässt“

 

Mit der Zeit habe ich gelernt zu warten…es wird sich finden lassen oder eines Tages zu mir finden. Manche sind auch schon in meinem Besitz, was aber für mich zwar nicht in Vergessenheit geriet, aber doch in den Hintergrund rückte. Oft findet man auch jemand, der irgendwas speziell nach den eigenen Wünschen herstellt und ich lasse es mir anfertigen.

 

Manche Dinge lassen sich einfach umsetzen, manche weniger. So war es z.B. dass ich vor ca. ½ Jahr eine Flöte auf meinen Reisen bekam. Ich dachte mir noch „Super, wo soll ich jetzt eine Flöte finden, die einfach zu mir passt“. Die Flöte, die sie mir zeigten, war keine übliche Flöte. Eine die aus einem anderen und hellen Holz geschnitzt war, auf den ersten Blick unscheinbar, aber dennoch kraftvoll und besonders. Sie sollte auch speziell für mich sein und keine „Allerweltsflöte“

 

So nahm ich es einfach hin. Ich nahm die Flöte in der Anderswelt in Gewahrsam, bedankte mich fein und damit hatte es sich.

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Wenn die eigene Welt eine andere ist...

Als Kind war ich sehr einsam, sehr mit mir beschäftigt .Außenstehenden vermittelte ich wohl das Gefühl, zurückgezogen zu sein. Ich erinnere mich noch gut, ich spielte alleine und redete immer mit jemanden, obwohl keiner zu sehen war. Oft kam der Satz „ob da alles richtig ist bei ihr“.

 

Ich glaubte an Wesen, die in der realen Welt nicht mit den Augen zu sehen waren. Für meine Familie muss ich natürlich eine ganz schöne Herausforderung gewesen sein. Ich flüchtete mich in eine Welt, die anders aussah und oft viel bunter war.

 

Dann hat die Schulzeit begonnen und ich sehe heute noch die kleine Nadia, in der letzten Bank sitzen, die freudestrahlend erzählte, dass sie an Meerjungfrauen glaubt und dafür schallendes Gelächter erntete. Meinen Katzen gaben mir den Halt, ich sprach zu ihnen, wenn ich Probleme hatte, heulte ich ihr Fell voll, wenn ich mal wieder unglücklich war und hörte ihnen zu.

 

Aufgrund meines „Anderssein“ riet man meinen Eltern einen Kinderpsychologen dazu zu ziehen. Er bat mich, meine Familie zu malen und bekam ein Bild von mir, mit lauter Tieren. Ich malte meine Geschwister und meine Eltern in Gestalten der Tiere, so wie ihre Charaktere damals waren. Er rietmeiner Mutter zu einer Verhaltenstherapie, was sie aus beruflichem Stress (Gott sei Dank) nie wahrnehmen konnte.

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Wenn man nicht der Norm entspricht

Wie oft vergleichen wir? Wie oft höre ich den Satz, ich bin so anders, als meine Geschwister oder meine Familie es von mir erwarten.

 

Dann treten Selbstzweifel auf, Ängste und das Gefühl nicht richtig zu sein. Wie oft habe ich früher selbst verglichen und bin verglichen worden. Mein erster Hundebub war so anders, als der zweite Hundebub, obwohl er aus der gleichen Aufzucht stammte.

Als mein Hundemädchen 14 Wochen alt war, konnte sie andere Dinge, was andere Hunde nicht konnten. Was sie nicht konnte, sie konnte nicht an der Leine laufen. Sie setzte sich hin und verweigerte das Mitgehen. Ich bekam Tipps von Verhaltenstherapien, den Hund unter den Arm packen und wegtragen, stehen bleiben und warten (da würde ich heute noch sitzen) doch, was ich vergessen habe, sie zu fragen, warum sie das macht.

 

Ich habe mich beirren lassen, vom außen, aus Angst einen Hund zu haben, der nicht der Normentspricht. Das ich als Tierkommunikatorin und Hundemama versage, wo ich doch immer anderen so gut helfen kann. Seltsamerweise war das irgendwann gar kein Thema mehr, als die Ursache behoben wurde.

 

Nur, weil meine Geschwister 4 Fremdsprachen können, das Abi haben und den Ehrgeiz hatten sich in der Berufswelt durchzukämpfen, bereits Familie haben und Kinder aber ich nach dem normalen Realschulabschluss genug hatte, 4 Berufsabschlüsse und so ganz und gar das Gegenteil bin, bin ich doch nicht schlechter oder besser. Ich bin ich und das ist auch gut so. Hätte ich jetzt 4 Fremdsprachen gelernt, obwohl es mir so gar nicht getaugt hätte, hätte ich mich in eine Richtung schieben lassen, wo ich gar nicht hingewollt hätte.

 

Ja, ein wenig ähnelt man sich, wenn man die gleichen Gene in sich trägt. Aber jeder Seele hat seinen ihren eigenen Charakter. Jedes Tier und jeder Mensch, keiner ist gleich, auch wenn wir aus der gleichen Familie stammen.

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Der Glaube

Als Kind weiß ich noch, dass wir oft unterwegs waren. Mein Papa war sehr reiselustig, die Freizeit neben dem Berufsleben eh immer sehr knapp. Somit wurden die Feiertage genutzt, um die „Landsleute“ in ganz Deutschland zu besuchen. Da wurden dann oft zig Kilometer (was für mich als Kind unendlich schien) mit dem vollgepackten Auto gefahren. Ich war glaub ich 4 Jahre oder so, wir an Ostern mal wieder unterwegs.

 

Natürlich hatte ich Angst, ob der Osterhase mich denn auch findet, denn er wusste ja nicht, dass ich gerade jetzt nicht Zuhause bin. Mir ging es so gar nicht um Geschenke, denn die gab es früher nicht. Es gab Kekse, natürlich frisch vom Osterhasen gebacken und angemalt 😉 Schokoeier und bunte hart gekochte Eier.

 

Mir ging es nur darum, dass wir alle was gemeinsam gemacht haben, dass gemeinsame Suchen, das Miteinander und die Freude daran, dass jemand etwas für mich macht. Nun, an diesem Ostern war alles anders. Allein die Sorge, ob der Osterhase weiß, dass ich nicht Zuhause bin. So hinterließ ich ihm einen Brief, in der Hoffnung, er vergisst mich nicht. Im Auto erzählte ich schon immer von dem Osterhasen, meine älteren Geschwister habe ich bestimmt damit genervt, aber sie versicherten mir, dass er mich auch dort finden wird.

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Das Gute im Menschen

Früher ging ich offen auf jeden zu, bot im Gespräch meine Hilfe, an und war bereit „Opfer“ zu bringen.

Selbst wenn man mal was hörte, was sich nicht so stimmig angefühlt hat, überhörte ich es und war mir sicher, dass ich mich getäuscht habe.

 

Ich dachte, ich muss mit Rat und Tat zur Seite stehen um anderen zu helfen. Heute weiß ich, ich tue das, was ich bereit bin zu geben. Ich dachte immer, ich müsste jedem und allem helfen, selbst wenn man mich nicht um Hilfe bat. Dann gab es Zeiten, da stand ich plötzlich alleine da und merkte, dass niemand weit und breit zu finden ist, der vielleicht auch mal eine Schulter für mich zum Anlehnen hat.

 

Mittlerweile möchte ich sagen…ich lerne noch. Aufgrund meiner Wahrnehmung spüre ich oft schnell, wer nur auf sein Wohl bedacht ist oder wer es wirklich ehrlich meint. Da gibt es die, die sich um Kopf und Kragen reden und einem fast in den Hintern kriechen, da werde ich leise, ziehe mich zurück und weiß plötzlich nicht, was ich davon halten soll. Ist es nur meine Angst, die sagt „Vorsicht“ oder ist es in der Tat ein Blender, der nur auf die Vorteile bedacht ist. Verpasse ich hier meine Chance auf einen guten Freund, nur weil ich zu schnell geurteilt habe?

 

Auf die Jahre bin ich so vielen Menschen begegnet, ich möchte sogar sagen, ich habe das Talent, mit wirklich allen und den unterschiedlichsten Charakteren klar zu kommen. Bin unwahrscheinlich vielfältig, ohne mich verstellen zu müssen. Empathie ist meine Stärke und ich kann mich gut einfühlen, dennoch habe ich auch gelernt, das ich das nicht immer muss.

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Was bin ich bereit zu geben?

Waren wir bereits nicht alle schon mal in der ein oder anderen Situation, in der wir uns machtlos ausgeliefert gefühlt haben? Den Wunsch hatten, wie ein Kind von der Mutter über die Stirn gestreichelt zu bekommen und den Satz zu hören "alles wird gut"?

Auch, wenn unsere Mütter vielleicht nicht wussten, ob alles gut wird, so war alleine der Satz beruhigend und es nahm die Angst, sollte nicht alles gut werden, so sind wir nicht alleine.

 

Wer wünscht sich das nicht, in den Schlaf gewiegt zu werden, morgens aufzuwachen und es ist in der Tat alles gut. Die Sorgen und Ängste von gestern, bleiben im gestern, weil heute ein neuer Tag ist...

 

Ich denke, jeder kann dem mitfühlen und hat sich bereits in solchen Situationen wiedergefunden.

 

Wenn man im Leben steht, kommen Situationen, die einem vorkommen als würde man auf einer Klippe stehen und lediglich der Sprung ins kalte Wasser ist die einzige Option...,weil von der anderen Seite jemand uns an die Klippe drängt

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Gelebte Liebe

Seit ich denken kann, bin ich mit Tieren aufgewachsen. Katzen begleiteten mich mein Leben lang. 

Als ich 3 Jahre war, zog ein total verlauster und verflohter Kater ein. Meine Mutter meinte damals, er kommt weg, wir hätten ja schließlich noch 4 Katzen. Ich war total entsetzt, weil ich diesen Kater nicht hergeben wollte und bekam die Auflage "erst, wenn Du das stottern aufhörst, wird er bleiben"

 

Der Kater half mir von heute auf Morgen nicht mehr zu stottern, so sehnlichst war mein Wunsch ihn zu behalten. Jedes Tier was danach einzog, schleppte ich an. Irgendwie waren sie auf einmal in unserem Garten und gingen nicht mehr weg...weil es irgendwer heimlich gefüttert hat ;)

 

Tiere waren und sind mein Leben. Im Kindesalter haben sie mir geholfen, meine Ängste in den Griff zu bekommen, trösteten und heilten meine Seele. Im Teenie alter halfen sie so über manchen Liebeskummer hinweg. Es gab schöne Momente und eben die, wenn es ihnen nicht gut ging. 

 

Ich redete mit ihnen...obwohl ich ihre Sprache nicht konnte...verstand ich sie.

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Grenzen

Wann überschreite ich Grenzen?

 

Wenn ich meine Emotionen, meine Ansichten und ungeheilten Themen auf andere übertrage und der Meinung bin, dass meine Ansicht die einzig Wahre ist.

 

Haben wir das alle nicht schon mal erlebt? Ich bekomme ein Hundebaby und der nette Nachbar von nebenan überfällt einem gleich mit Tipps, wie man am besten einen Welpen zu erziehen hat. Ich sitze gemütlich mit Freunden beim Abendessen und lehne das Glas Rotwein ab und werde belächelt, weil ich nicht mal ein Glas Rotwein mittrinken mag. Man erzählt, dass es zu Weihnachten einen Gänsebraten gibt und bekommt gleich erzählt wie unachtsam das Leben mancher Tiere ist und wird quasi mit einem Massenmörder gleichgestellt.

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Gemeinsames (er) Leben

Im Moment habe ich viele Tiere in Behandlung, die in ihren traumatischen Erlebnissenn festhängen. Oftmals zeigen sie gesundheitliche Symptome, die aber nicht erklärbar sind. Ich arbeite energetisch und frage dann natürlich oft nach dem Hintergrund der Ursache, da ein Kratzen an der Oberfläche mir persönlich nicht genügt. Interessanterweise führen mich die Tiere durch ihre Symptome zu dem Besitzer zurück. Eine Erfahrung, ein Trauma, ein Schock oder etwas Erlebtes steckt dort noch fest und wird durch das Tier an die Oberfläche geholt. Da wir Menschen bei unseren eigenen Themen ja oft sehr resistent sein können, ist ein wegschauen bei unseren Tieren nicht mehr möglich.

 

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Der Tod

Im Schamanischen ein Spirit, sogar ein weißer Ratgeber der Gestalt annimmt. Der auch gerne um Rat gefragt wird und durchaus wertvolle Tipps geben kann.

 

Er taucht auf, wenn Altes gehen darf…egal in welchen Bereichen. Aber ebenso taucht er auf, wenn Gefahr droht und er darauf wartet die Seele begleiten zu dürfen.

 

Zu Beginn meiner schamanischen Ausbildung gab es die Reise zum eigenen Tod. Das heißt, wenn sich nichts verändert, alles so bleibt wie es ist…wie schaut es dann aus, wenn ich die Ebenen wechsele.

 

Es ist nichts in Stein gemeißelt und auch wie krass mein Abgang ausschaut, so ist es neutral anzusehen und veränderbar.

Diese Reise wollte ich nicht alleine machen, bat meine Lehrerin um Begleitung. Wieso? Weil ich durchaus in meinem Leben mehrfach auf ihn getroffen bin. Ob selbst als Fahranfänger bei einem schweren Autounfall, den ich komplett unverletzt erlebt habe; ob in der Familie durch den Tod meines Vaters und eben durch den Tod meiner Tiere. Bisher sah ich den Tod als Feind an. Er nimmt, statt zu geben und das ungefragt, ohne zu verhandeln und ohne Widerworte, von jetzt auf nu. Was er hinterlässt? Leere, Schmerzen…ein Platz der aufgefüllt werden darf, ob mit Liebe oder mit etwas anderem. Was eben wieder Leben erweckt.

 

Als ich in der Tat auf ihn traf musste ich schmunzeln, da lag er in dem Bett der 90-Jährigen Nadia. Eine Gestalt die so gar nicht den Tod symbolisierte. Durchaus eine nette Erscheinung und recht cool im Auftreten. Seine Gestalt schaut bei jedem anders aus, so ist meine Gestalt nicht die gleiche wie bei meiner Lehrerin oder meiner Kollegen. Ich denke er erscheint so, wie es jeder verkraftet. Und bei mir wusste er, dass ich ihn so wohl durchaus anerkennen kann. Er führte mich ins Totenreich, aber nur ein Stück…das andere blieb mir verschlossen. Dort war es unwahrscheinlich fröhlich und in liebevoller Energie. Die Seelen tanzten und lachten. Ich setzte mich an ein Lagerfeuer mit ihm und er beantwortete mir meine Fragen. Ebenso galt es noch eine Abmachung zu schließen. Wann darf er auftauchen? In der Arbeit mit Klienten; etwa bei mir selbst, wenn ich in Todesgefahr bin; oder bei meinen Lieben?

 

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In jedem Tier, was uns begleitet, steckt Magie…

Erinnern wir uns nicht selbst an die Situation, als wir Kind waren. Wie groß der Wunsch doch war, ein Tier an seiner Seite zu wissen? Selbstverständlich sollte eine Anschaffung gut hinterfragt sein und alle Familienmitglieder auch dahinterstehen. Denn nur dem Wunsch des Kindes nachzukommen, um das Kind glücklich zu machen, dass ist nicht der Sinn. Die Verantwortung und die Pflichten sollten schon gut durchdacht sein.

 

Doch, wenn dem dann nichts mehr im Wege steht und ein Tier am Familienleben teilhaben darf, spüre ich immer wieder, dass ein Tier so unwahrscheinlich bereichernd ist.

 

Unsere Tiere sind nicht umsonst an unserer Seite. Sie können bei Kindern so heilend und tröstend sein... oft sind sie der engste Vertraute. Sicherlich für einige Menschen, die nicht wissen, dass ein Tier wirklich alles versteht und selbst unsere Gedanken lesen kann, nicht ganz verständlich.

 

Die Tiere, die zu uns kommen, haben eine Aufgabe zu erledigen. Genauso, wie wir Menschen. Wir haben alle unseren Plan, unsere Aufgaben zu erledigen und eben unsere Themen, mit denen wir hier auf die Erde gekommen sind. Deshalb gibt es keinen Zufall, warum genau dieses Tier mit diesen charakterlichen Zügen, Krankheiten und Verhaltensaufälligkeiten zu uns gekommen ist.

 

Aus meiner Erfahrung mit meinen eigenen Tieren und aus den vielen Tiergesprächen, die ich bereits mit den unterschiedlichsten Tieren führen durfte, kann ich dies nur bestätigen.

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Heilen von alten Verletzungen

"Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich."
"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben", sagte der Körper zur Seele.

* Ulrich Schaffer

 

Hat es nicht schon jeder von uns erlebt, dass plötzlich Emotionen hoch kamen, urplötzlich…mit denen man nichts anzufangen weiß?


Auch bei unseren Tieren, was ich sehr oft erlebe, dass ein Tier plötzlich krankhafte Erscheinungen hat, obwohl es immer gesund war und nichts Auffälliges passiert ist.


Man erlebt als Kind oder im Laufe des Lebens eine Situation, die sehr schmerzhaft gewesen ist, um sich selbst zu schützen und nicht daran zu Grunde zugehen macht man zu…zeigt sich nach außen stark. Zeigt, dass einem nichts und niemand etwas anhaben kann, verändert sich emotional, um sich besser gegen erneute „Angriffe“ zu schützen und denkt, man ist auf einem guten Weg.
Dann kommen plötzlich gesundheitliche Probleme. Man wundert sich, da man sich doch immer so gut ernährt hat, immer Sport gemacht hat und auf sich „geachtet“ hat. 

 

Selten schiebt man es auf den seelischen Hintergrund, weil man so „Zu“ gemacht hat und die Rufe seiner Seele nicht mehr hört, weshalb der Körper nun reagiert.

 

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Hilfe zur Selbsthilfe

Aus aktuellem Anlass möchte ich Euch einfach mal ein paar Informationen zu meiner Arbeit mitteilen, weil ich nun schon mehrfach die Erfahrung machen durfte.


Ich arbeite in dem Bereich der Tierkommunikation und Energiearbeit. Unter der Tierkommunikation könnt Ihr Euch ja sicherlich etwas vorstellen, meine Energiearbeit umfasst folgende Themen. Zum einen mache ich energetisches Harmonisieren. Es werden von mir Disharmonien auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene aufgespürt, gelöst und harmonisiert. Dank meiner feinen Wahrnehmung, werde ich zu Blockaden oder Themen tiefer hingeführt, damit ich diese auflösen kann. Dann der nächste Teil des energetischen Arbeitens ist der Bereich, der Heilung…oder eher so gesagt meine Hilfe zur Selbsthilfe. Ich spüre mich in jeden Klienten, egal ob Mensch oder Tier, so rein und teste aus was benötigt wird. Auch hier fühle ich mich individuell rein und lasse gerne verschiedene Heilmethoden ineinanderfließen.

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