Schamanische Heilreisen

Was ist eine schamanische Heilreise?

Mithilfe von Trommelklängen bringt sich der Schamane in einen Trancezustand und begibt sich in die „nicht alltägliche Welt“ oder auch gerne Anderswelt genannt. Er wandert in seine Anderswelt, mit der Absicht die Ursache und die Lösung des Problems zu dem jeweiligen Thema zu finden. In dieser inneren Welt trifft er auf seine „Spirits“, auch als geistige Helfer vorstellbar, die ihm dann mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Die Anderswelt teil sich auf 3 Ebenen auf, am Weltenbaum startend:

 

Die obere Welt und ihre magischen Orte

  • Das Ratsfeuer
  • Das Plasma
  • Die Brücke
  • Der Fluss des Lebens
  • Ahnenhütte

Die mittlere Welt

  • Das Heilhaus oder Heilzelt
  • Der innere Garten
  • Die Matrix der alltäglichen Wirklichkeit mit Geistern des Ortes

Die untere Welt

  • Die Höhle der Erde
  • Das Grab / der Ruheraum
  • Welt der Tiere

Wird der Schamane beauftragt, das Krafttier zu suchen, begibt er sich in die untere Welt. Auch befindet sich in der unteren Welt die Kammer der Seelenverträge, die Kammer der Gaben und eben die Kammer der Wunden.


Begibt sich der Schamane für den Klienten in die obere Welt, wird er den Rat aufsuchen oder Glaubensätze am Ratsfeuer lösen.

 

In der mittleren Welt bewegt sich der Schamane, wenn er für den Klienten mit einem Problem beauftragt wird. Hier wird er dann zu den relevanten Informationen geführt, ob es Situationen aus dem jetzigen Leben sind, aus der Kindheit oder Situationen die aus früheren Inkarnationen stammen.


Er findet die dazugehörigen „Seelenverträge“, einen verlorenen Seelenanteil oder entfernt Fremdenergien. Ebenso ist es aus der Ferne möglich, das „Feld“ des Klienten zu bereisen und ebenso Fremdenergien an dem Klienten oder in den Räumlichkeiten zu entfernen. Auch findet man auf der mittleren Welt seinen Tierclan. Der Tierclan wird bei indigen Völkern als die ursprüngliche Familie angesehen. Der Schamane reist quasi mit der Absicht den Tierclan zu finden, an den Ort und Zeitpunkt der Geburt zurück.


In der Sterbebegleitung kann der Schamane die Seele zu dem jeweiligen Übergang begleiten, dass kann auf eine der 3 Ebenen sein. Das unterscheidet sich danach, was die Seele für einen Lebensplan hat. Nochmal inkarniert oder eben „erleuchtet“ ist.

Bei welchen Themen kann eine Heilreise hilfreich sein?

Schamanisches Heilen ist nur möglich, wenn der Klient die Bereitschaft mitbringt zu vertrauen und loszulassen. Ein erfahrener Schamane spürt, wie viel Heilung der Klient benötigt und wieviel er selbst zulassen möchte.


Die Weltgesundheitsorganisation hat inzwischen den Schamanismus als Heilmethode anerkannt.


Es wird nicht nur der Körper gesünder, auch die Psyche bekommt Kraft und Heilung. Der Mensch wird durch den Schamanismus vor allem wieder mit sich selbst verbunden. Er lebt in Harmonie mit der Umwelt, mit den Mitmenschen und mit sich selbst. Dadurch erkennt sich als Teil des Ganzen.


Eine schamanische Reise hat nichts mit Religion oder Zukunftsdeutung zu tun, sondern nutzt die Naturkräfte in anderen Dimensionen durch Unterbewusstes und Überbewusstes.


Schamanische Heilrituale führen zu Kraft, Entfaltung und Ganzheit.

Einige Beispiele, wo eine Heilreise hilfreich ist:

  • Lösen von Blockaden, Heilung von Traumata
  • Zugang zur eigenen Intention
  • Entdeckung der persönlichen Urkraft
  • Erlangung von Ganzheit, Bewusstseinserweiterung
  • Änderung von belastenden Vorstellungen, Antworten auf die Fragen des Lebens

Schamanische Heilreisen sind ebenso hilfreich bei Verhaltensauffälligkeiten von Tieren, chronische oder immer wiederkehrende Krankheiten und bei Fragen oder Problemen aller Art. Ebenso kann ein Tier durch ein Trauma oder Schockzustand einen Anteil seiner Seele verloren haben.


In der Anderswelt erhält der „Reisende“ alle Antworten auf seine Fragen.

 

Wie läuft eine Heilreise ab?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • Ist der Klient bereits mit der Anderswelt vertraut und der Kontakt zu seinen Spirits gefestigt, dann führt der Schamane seinen Klienten in die Reise und gibt Hilfestellungen.
  • Als „Mitreisender“ nimmt der Schamane den Klienten quasi mit in die Anderswelt und lässt ihn daran teilhaben was gerade passiert.
  • Der Schamane wird von dem Klienten bezüglich eines Problems beauftragt, reist für den Klienten in die Anderswelt und erledigt dort alles was zu dem Thema gezeigt wird.
Wichtig ist, dass man bei den Reisen in der Anderswelt seine Spirits immer dabei hat, sich stets rückversichert und ihren Rat befolgt. Da sie auf Gefahren und Unstimmigkeiten hinweisen. Bei Unachtsamkeit kann es zu  Problemen in der realen Welt führen.
Um Heilreisen auszuführen bedarf es einer Ausbildung zum Schamanen und sollte mit dem nötigen Respekt betrachtet werden.

Was beinhaltet eine Heilreise?

Je nachdem welches Problem der Klient mitbringt, sind z.B.

  • Entfernung der Fremdenergien an sich selbst, oder in den Räumlichkeiten  
  • Rückholung eines Anteils
  • Entfernung von Flüchen, Schwüren oder Seelenverträgen
  • Lösen der Glaubensätze
  • Krafttierreise und die Verbindung zu seinem Krafttier
  • Reise zum Tierclan, die Verbindung zur ursprünglichen Familie
  • Kontakt zu seinen Ahnen oder zu Verstorbenen

Wobei ich noch hinzufügen möchte, das mit dem  entfernen der Fremdenergien die Ursache der Besetzung und die Resonanz dazu gefunden und geklärt wird. Wer sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist, was er mit seinen Gedanken anrichten kann, wird sich nach kurzer Zeit wieder mit solchen Energien rumschlagen.

 

In der Arbeit als Schamane geht es mir darum, den Klienten in seiner Eigenverantwortung und in seinem spirituellen Wachstum zu fördern.